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Ihre Energieschilde sind inaktiv!

Das ist so eine Meldung, die man bei HALO 2, das ich kürzlich zu spielen begonnen habe, nun aber gar nicht hören will… tzes…
halo2.jpg

Ansonsten… Ich habe es ja bereits angekündigt: Morgen entschwebe ich gen Kosovo und von dort aus anschließend nach Serbien, ich sollte am 25.3. des Abends wieder daheim sein. Obgleich ich ganz sicher durchgehend Zugang zum Internet haben werde, ist es Natur meiner Arbeit, dass ich nach einem recht anstrengenden Tag müde ins Hotel zurückkehre, noch einige Notizen tippen muss und dann noch maximal in der Lage bin, durch das Sat-TV-Angebot zu zappen, ehe ich in den Schlaf sinke - großartige Reflektionen über die SF im allgemeinen oder die von mir verfasste im besonderen verschiebe ich daher automatisch auf die Zeit, ab der ich wieder in meinem Büro sitze. Daher bleibt hier die Küche kalt. Mit etwas Glück schaue ich hin und wieder in das SF-Netzwerk rein.

Zehn goldene Regeln der Schriftstellerei

Ryk E. Spoor, amerikanischer SF-Autor, hat in seinem Blog seine zehn Regeln der Schriftstellerei veröffentlicht. Die sind mir größtenteils sehr sympathisch. Ich glaube, die einzige Regel, die ich nicht unterschreiben würde, wäre gleich Regel 1, denn ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich Texte nachbearbeiten muss. Andererseits ist die Regel in ihrer Essenz auch wieder korrekt: Das Nachbearbeiten ist oft kosmetischer, nicht grundsätzlicher Natur. Ich habe noch nie ein Kapitel ganz neu geschrieben oder die Handlung eines Romans durchgreifend verändert. Also, Ryk, du hast im Grunde doch Recht…

Gelesen: “The battle at Devastation Reef” von Graham Sharp Paul

Worum geht es?

Im dritten Teil der Romane um unseren Helden Hellfort wird eine neue Antimateriewaffe von den bösen Hammers eingesetzt und dagegen setzt man dick gepanzerte Superschlachtschiffe ein. Feine Sache.

Wie sieht das Buch aus?

Die Coverart ist auch beim dritten Roman nicht besser geworden.

Wie ist der Stil?

Spannend, engagiert, einfühlsam. Aber ich hatte schon das Gefühl, dass Band 3 die eine oder andere Länge hatte.

Was gefiel nicht so sehr?

Das Ende weist auf einen vierten Band hin, das hätte jetzt nicht sein müssen.

Was gefiel?

Alles andere, daher werde ich mir Band 4 wohl auch kaufen…

Zu empfehlen?

Sicher.

Nie mehr arbeiten!

Zumindest nicht für das Schreiben von phantastischen Romanen. Das wird uns jetzt abgenommen. Na gut, schreiben müssen wir es immer noch selbst, aber Ideen müssen wir keine mehr haben. Hm, es scheint, dass tatsächlich schon alle Geschichten erzählt sind…

Dies und das

Meine letzte Arbeitswoche vor meiner fast dreiwöchigen Reise in den Kosovo und nach Serbien ist angebrochen. Das bedeutet auch, dass ich mit allerlei Vorbereitungen befasst bin, und bei denen mir, wie immer, so langsam die Zeit davon läuft. Da bleibt oft nicht die Muße für andere Dinge.
Trotzdem habe ich es doch tatsächlich in den letzten Tagen geschafft, endlich an Ikarus # 43 weiter zu schreiben. Ich hoffe, dass ich das Manuskript bis Ende dieses Monats werde abschließen können. Ich habe ja auch in Südosteuropa zwei Wochenenden, vielleicht bringe ich da ja auch noch etwas fertig.
Durchgesehen habe ich das Lektorat des ersten Kaiserkrieger-Bandes, der nun noch einmal gegen gelesen wird, während das Cover in Arbeit ist. Erscheinungstermin ist Ende März/Anfang April, ich gehe mal eher von Mitte April aus, bis wir mit allem durch sind und die Druckerei ihre Arbeit gemacht hat. Wer noch nicht vorbestellt hat, sollte dies baldmöglichst nachholen, vor allem, wenn man Wert auf die Hardcover-Ausgabe in der Edition Atlantis legt.
Ebenfalls gute Fortschritte - soweit man dies angesichts meines Zeitbudgets so nennen will - macht die Übersetzung von “Zookland” von Bill Swears. Zwei Drittel des Romans habe ich soweit fertig. Auch hier habe ich den April als Datum der endgültigen Fertigstellung ins Auge gefasst, in der Hoffnung, dass der Roman dann im Frühsommer erscheinen kann.
Aber jetzt erstmal den Wetterbericht gucken. Was haben wir denn für Temperaturen in Prishtina zu erwarten?

Gelesen: “The battle of the Hammer worlds” von Graham Sharp Paul

Worum geht es?

Im zweiten Band der “Hellfort’s War”-Trilogie hauen die bösen Hammerwelten richtig auf die Kacke, unser Held landet im Kriegsgefangenenlager und in den Folterkellern der lokalen Gestapo, und am Ende gibt es Krieg und Waffenstillstand. Ganz schön was los.

Wie sieht das Buch aus?

Ich finde dieses verwaschenen Cover eher anstrengend.

Wie ist der Stil?

Paul schreibt spannend, zeichnet sympathische Charaktere und erzeugt einen veritablen Pageturner.

Was gefiel nicht so?

Der Roman war mir persönlich eine Spur zu episodenhaft.

Was gefiel?

Alles andere. Spannend und unterhaltsam. So muss das.

Zu empfehlen?

Aber ja. Band 3 liegt auf dem SUB.

Mandel vs. Walnuss

Einen positiven Effekt hat die Publikation der “Weltraumkrieger”-Anthologie sowie des vierten Liaden-Bandes schon mal: Wohl nicht zuletzt aufgrund der Anzeigen hinten in beiden Bänden ging der Tentakelverkauf wieder in die Höhe. Nachdem vom vierten Liaden-Roman nun fast 400 Exemplare verkauft sind, dürften zumindest einige die Anzeigen aufmerksam wahrgenommen haben… Das ist natürlich eine sehr erfreuliche Entwicklung.
Ebenfalls ausgesprochen erfreulich ist, dass der erste Roman des “Kaiserkrieger”-Zyklus vom Lektorat zurück ist. André Piotrowski ließ mal wieder kein Auge trocken und drehte jeden Stein um, aber das ist ja auch in Ordnung so. Es fanden sich bemerkenswerte Bonmots in meinem Text. So sollte eine besonders attraktive Schönheit mit ihren wunderschönen Augen beschrieben werden. Anstatt, wie es meine Absicht war, ihr “mandelförmige” Augen zu genehmigen, fand ein von mir nicht mehr nachvollziehbarer synaptischer Prozess statt, der daraus “walnussförmige” Augen machte. Das muss man sich mal bildlich vorstellen. Argl. Es sind diese Momente, in denen ich für ein gutes Lektorat mehr als nur dankbar bin…
Timo Kümmel, Haus- und Hofkünstler des Atlantis-Verlages, arbeitet außerdem gerade am Cover des ersten Romans. Ich erwarte selbstverständlich Spektakuläres.

Virtuelles Nuklearwaffenwerfen!

Grins! Das ist mal eine lustige Idee: Man nehme Google Maps und füge eine kleine Javascript-Applikation hinzu und schon kann man hier herausfinden, wie so eine Atombombenexplosion in der Stadt deines größten Misstrauens aussehen würde - sogar mit freier Waffenwahl! Ich habe natürlich rein scherzeshalber mal meine Heimatstadt ausgelöscht, in diesem Falle durch einen Angriff Nordkoreas, weil das so realistisch ist.
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Thermal gesehen könnte ich das knapp überleben, aber im Druckbereich bin ich drin und den Fallout überlebe ich auch nur, weil in meiner Version der Wind gerade günstig stand. Böse Sache das.

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Angemeldet: AndyCon in Berlin, 24.-25.4.2010

Ich habe mich mittlerweile für den AndyCon in Berlin angemeldet. Die Website präsentiert derweil auch allerlei interessante Informationen und Hinweise. Das Programm werde ich mir größtenteils ersparen - ich war nie ein Programmfan -, vielleicht abgesehen von dem CERN-Vortrag, weil mich das Thema sehr interessiert. Die Gaststars lassen mich erwartungsgemäß kalt, ich habe nie etwas von ihnen gelesen und werde nie etwas von ihnen lesen. Aber ich werde hoffentlich viele nette Leute treffen, klönen und so. Hannes Riffel wird da sein - ich werde wohl eine seiner Captain-Future-Geschichten übersetzen dürfen -, ich habe auch schon einen Termin mit Thomas Knip von story2go gemacht, der in Deutschland den phantastischen Ebook-Markt unter seine eiserne Faust bekommen möchte (oder zumindest so ähnlich). Wer leider nicht kommt, ist Guido Latz, da ich ihm auch nach längerem Zureden die Funktionsweise eines Flugzeugs nicht habe begreifbar machen können, und er nur darauf beharrte, dass Berlin mit dem Auto zu weit wäre. Und so einer verlegt Science Fiction. Tzes.
Also: wer kommt noch? Ich werde beide Tage da sein und bin bereit, mich von jedem zu Speis und Trank einladen zu lassen, der zuviel Geld hat!

Bilder von Britta

Wo wir gerade bei meiner Schwester sind - hier ein paar aktuelle Fotos, das ist nämlich auch ein Bereich, in dem sie gerne kreativ ist (und das kann sie auch besser als ich, da sie gemeinhin deutlich fotogener ist als ich). Heiratsanträge bitte nur über mich, die Weiterleitungsgebühr beträgt € 2000,–, Zahlung im Voraus.
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