Der heutige Vormittag war nett, obgleich meine Vorbereitungen unzureichend waren. Sie waren es vor allem deswegen, weil eine von Guido Latz versendete Büchersendung mit je einmal “Weltraumkrieger” sowie Liaden # 4 es nicht geschafft hat, von Dienstag bis Freitag nach Saarbrücken zu gelangen. Bäh. Nachdem ich also heute Morgen in Berlin-Tegel eingeschwebt bin und nachdem ich mein Hotel gefunden hatte, begab ich mich auf meine kleine Expedition. Als ich gegen 10.00 dann bei PR-Starautor und Übersetzergenie Frank Böhmert auftauchte, blieb mir demnach nichts anderes übrig, als ein Gastgeschenk in Form eines kompletten Ikarus-Fanpakets zu überreichen: Bierdeckel, Kugelschreiber, Actionfigur, alles dabei. Erwartungsgemäß war Frank in höchstem Maße beglückt. Das habe ich sogar in ein Foto gehüllt, aber leider hat mein Handy irgendwie versagt und aus den Bildschen ist nichts geworden. Schnüff.
Nachdem mir Frank höchst pikante Details aus der Verlagsszene berichtet hat, über die ich hier nicht weiter sprechen möchte (und ich währenddessen mein drittes Frühstück einnahm), machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum “Otherland”, wo Jakob Schmidt schon auf uns wartete (na gut, eigentlich hat er nicht so richtig auf uns gewartet, aber egal). Während Frank dort ein Exemplar seiner Storysammlung (irgendwas mit Chinesen) für Hannes Riffel hinterlegte, suchte ich erstmal nach Atlantis-Büchern im Laden und wurde fündig: Uwe Posts “Symbiose”, Siegfried Langers “Alles bleibt anders” und Asprins “Tambu” waren zweifelsfrei zu identifizieren. Die Nachricht, dass der vierte Liaden erschienen sei, wurde mit Freude aufgenommen, da dort Nachfrage bestünde. Nachfrage ist immer gut.
Obgleich ich es mir fest vorgenommen hatte, nichts zu kaufen, endete ich dann aber doch mit vier Büchern in meiner Tasche: Die Hostile-Takeover-Trilogie von S. Andrew Swann in einem Band sowie Band 1 seines Apotheosis-Zyklus. Nein, sagt nichts (gehässige Kommentare werden von mir nicht freigeschaltet, so).
Pandora # 4 sei übrigens jetzt so richtig wirklich in der Druckerei, meinte Jakob. Ich will das mal glauben, er wirkte sehr glaubwürdig.
Den Rest des Tages bleibe ich jetzt im Hotel, da komme ich nicht mehr in Gefahr, Geld auszugeben… Berlin ist ja immer eine Reise wert, aber ich bin schon froh, nicht in der Nähe des “Otherland” zu wohnen…