Dez 23

Mein großes Jahresendposting kommt später: jetzt erstmal ein möglichst angenehmes Weihnachten Euch allen, und zum Rutschen gibt es dann noch einen Nachschlag…

Sep 30

… dass ich trinkfest sei? Mir wird doch beim zweiten Bier bereits blümerant zumute!

Erwähnte ich schon, dass “Die Ankunft” im “Standard” recht gut weggekommen ist?

Jun 27

Udo Klotz, der Treuhänder des Kurd-Laßwitz-Preises, gibt u. a. bekannt:

Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2009
Guido Latz für seine Bemühungen um die SF im Rahmen des ATLANTIS-Verlags und für das langjährige Betreiben des Newsletters von phantastik.de…(139 Punkte)
weitere Platzierungen:
2…Dieter von Reeken für die einmalige »Kollektion Kurd Laßwitz« (DVR)…(136 Punkte)
3…Bernd Behr für die Betreuung und Förderung der Story-Sparte in der c’t und ihrer Autoren (HEISE)…(113 Punkte)
4…Roger Murmann für die Organisation des Buchmesse-Convents und damit für 25 Jahre Treffpunkt für Freunde der Phantastik in Deutschland…(111 Punkte)
5…Wolfgang Thadewald für seine langjährigen Verdienste um die Jules-Verne-Forschung…(90 Punkte)
6…Markus Macherey & Jürgen Olejok für Erstellung, Pflege und Verteidigung des SF-Netzwerkes und die Kommunikation zwischen SF Interessierten im deutschsprachigen Raum (SCIFINET.ORG)…(89 Punkte)
7…kein Preis – ich halte in dieser Kategorie keine der Nominierungen für preiswürdig…(2 Punkte)
69 Personen haben in dieser Kategorie abgestimmt, 11 Stimmenthaltungen

Und jetzt: Massenknuddeln!!!!

Mai 30

Aug 18

Worum geht es?

Troubleshooter und Troublemaker Commander Wilson Cole wird auf ein Schiff versetzt, das den Aussatz der Raumflotte beherbergt, aber lässt sich trotzdem nicht davon abhalten, diverse Heldentaten zu begehen. Das bekommt ihm nicht gut und am Ende bleibt ihm nur Meuterei.

Wie sieht das Buch aus?

Ich habe ein Hardcover vorliegen mit einem langweiligen Cover.

Wie ist der Stil?

Resnick mangelt es an der Fähigkeit zur Exposition. Es passiert viel und das ist auch ordentlich geschrieben, aber mir fehlt etwas.

Was gefiel nicht so?

Für den überschaubaren Umfang des Romans passiert zuviel auf einmal.

Was gefiel?

Das Beschriebene ist durchaus spannend gemacht.

Zu empfehlen?

Gehört sicher nicht zu meinen Favoriten, ich werde die Fortsetzung aber mal abschießen, wenn sie billig zu haben ist.

Jun 22

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Mai 16

Weil mir gerade wieder danach ist:


Als er wieder aufwachte, war es dunkel, er lag offensichtlich in einem Bett, war zugedeckt und trug… einen Pyjama.

Für einen Moment ergab sich Daxxel gewissen Phantasien, wie sie bei Männern, vor allem im Halbschlaf, sehr beliebt waren. Sie hatten damit zu tun, wer ihm den Pyjama angezogen hatte und was dabei noch passiert war, oder hätte passieren können oder hätte passieren sollen. Es waren angenehme Phantasien, und Daxxel genoss sie einige Minuten. Wie immer in solchen Fällen: Je wacher er wurde, desto weniger konnte er sich in diesen Träumereien verlieren, und schließlich verlor er die Freude daran.

Er schlug die Augen auf, blickte an eine Metalldecke, spürte die sanften Vibrationen der weiterhin auf Hochlast beschleunigenden Ruhm des Kalifats unter sich und wusste, dass es Zeit war, sich zu erheben. Sein erster Blick galt seiner Uhr; wenn ihn nicht alles täuschte, hatte er gut zehn Stunden geschlafen. Ein wenig schämte er sich dafür. Er hatte schlapp gemacht, daran bestand kein Zweifel. Welche Einschätzung RagaNahir wohl geäußert hatte, als er Daxxel schnarchend auf seinem Sofa entdeckte? Und wo genau in LedaNahirs persönlicher Meinung ihr „Verwandter“ nun einzuordnen war? Daxxel vermutete, dass der Begriff „Weichei“ die Bewertung einigermaßen zutreffend beschrieb.

Er seufzte, schwang seine Füße aus dem Bett, starrte einen Moment auf den wenig attraktiven Anblick seiner kalkweißen Zehen, seufzte erneut, diesmal mit noch mehr Inbrunst und erhob sich.

Seine Unterkunft war das, was er auch auf einem Schiff der Akte erwartet hätte: Eine stinknormale Einzelkabine, relativ spartanisch und funktionsorientiert eingerichtet. Ein Bett, ein kleiner Tisch mit einem Bildschirm, ein Schrank – darin fand sich, säuberlich gefaltet und offenbar gereinigt, seine Kleidung – und eine Nasszelle, die etwas geräumiger war als auf einem terranischen Schiff, da Meraner größer und breiter waren. Abgesehen von den meranischen Beschriftungen der Installationen und der Tatsache, dass Daxxel einen Moment brauchte, um zu begreifen, dass die Duschkabine gleichzeitig auch als Toilette fungierte, war alles leicht zu verstehen. Die drei muschelförmigen Griffe in der Nasszelle berührte er jedoch nicht, und er würde wohl nie erfahren, wozu sie dienten. Der heiße Wasserstrahl ließ sich jedenfalls auch so aktivieren.

Apr 9

Worum geht es?

Im dritten Band von Armins Trilogie werden die Handlungsfäden der ersten beiden Romane zusammengeführt. Landwirtschaftsexperte Aulden etwa hat massive Probleme mit der Umstellung auf Sommerzeit, und auch andere bekannte Charaktere kehren auf mitunter unerwartete Art und Weise zurück. Wir erfahren den Ursprung der böslichen Kotmun.

Wie sieht das Buch aus?

Wurdack-Bücher sehen immer gut aus.

Wie ist der Stil?

Dass Armin zu den herausragenden Talenten der deutschsprachigen Science Fiction gehört, habe ich schon einmal erwähnt. Ich möchte das an dieser Stelle nochmal bekräftigen.

Was gefiel nicht so?

Es gibt immer mal ein paar Sequenzen, die Leute wie mich langweilen. Genauso, wie mich die Wolfoiden in Vernor Vinges “A fire upon the deep” furchtbar kalt gelassen haben, haben mich auch Armins “Riepen” gelangweilt. Aber das bin ich, da kann er nix für. Und es fehlt ein scharfes Spacebabe.

Was gefiel?

Die meisterhafte Gesamtkonstruktion aller drei Bände. Im Grunde muss man die jetzt alle noch einmal lesen, auf einen Rutsch. So viel Mühe mache ich mir beim Schreiben nicht. Deswegen habe ich ja im Gegensatz zu Armin auch keine Groupies.

Zu empfehlen?

In der Tat. Zwei weitere Romane aus dem Universum sind angekündigt. Ich hoffe jetzt auch mal auf Spacebabes.

Dez 19

… und ein bissel Weihnachtsstreß steht mir auch bevor. Ich werde daher wahrscheinlich bis zum großen Fest dieses Blog nicht mehr aktualisieren, weil vor allem die Familie jetzt berechtigte Ansprüche an mich stellt. Morgen ist erstmal Weihnachtskonzert, wo mein Töchterchen Blockflöte zum Besten geben wird. Und dann geht es so weiter…

Daher an dieser Stelle schon einmal allen ein schönes Fest.

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Diese schöne Ikarus-Weihnachtssonja ist von Klaus G. Schimanski

Aug 12

Worum geht es?

In diesem historischen Roman, der zur Zeit des Kaisers Claudius spielt, müssen römische Legionäre einen Aufstand im Königreich Palmyra unter Kontrolle bekommen. Es ist der neunte Band in der Reihe um die römischen Offiziere Cato und Macro aus der Feder des britischen Autors.

Wie sieht das Buch aus?

Cool.

Wie ist der Stil?

Sparrow schreibt spannend, humorvoll und kann gut eine authentisch wirkende Atmosphäre jener Zeit erzeugen, ohne allzu selbstverliebt in historische Details einzusteigen. Eine perfekte Balance für einen historischen Roman!

Was gefiel nicht so?

Etwas mehr Lokalkolorit in Palmyra wäre fein gewesen.

Was gefiel?

Die ausgezeichneten Kampfszenen und der trockene Humor.

Zu empfehlen?

Auf jeden Fall.

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