Jan 18

Der Atlantis-Verlag hat sich entschlossen, das Coverdesign des Zombie-Thrillers “Zookland” von Bill Swears noch einmal anzupassen - es sollte offenbar, wie unschwer zu erkennen, noch einen Schlag düsterer werden…

Zookland 2 Cklein.jpg

Dez 7

Ich weiß gar nicht, ob ich sowas immer schon erzählen darf, aber ich bin ja kein offizielles Verlautbarungsorgan, also muss man auch nicht immer alles für bare Münze nehmen, was ich so sage…

Wer mein Blog aufmerksam liest, der weiß, dass ich vor einiger Zeit für den Verlag Peter Hopf einen SF-Roman von E. C. Tubb übersetzt habe. Diese Übersetzung ist dann zu story2go gewandert und ist jetzt bei Atlantis angekommen: Der Roman wird dort unter dem Titel “Die Sterngeborenen” erscheinen. Es ist eine klassische Generationen-Raumschiff-Story, die sehr solide geschrieben ist und großen Spaß macht. Ich kann den Roman nur empfehlen.

Fast fertig bin ich mit meinem Anteil am sechsten Gor-Roman “Raiders of Gor” - die restlichen Kapitel hat bereits ein anderer Übersetzer übernommen, damit der Band bald erscheinen kann. Der Roman 7 wird von einem anderen Übersetzer bearbeitet, ich steige wieder mit Band 8 ein. Das wird dann aller Voraussicht nach auch mein letzter Gor werden, ich will meine karge Schreibzeit mehr auf meine eigenen schriftstellerischen Projekte fokussieren. Aber einmal noch werden die Sklavenketten rasseln…

Nov 13

Morgen werde ich stundenlang im Zug sitzen, um zu einer Tagung ins schöne bayerische Tutzing zu eilen - wenn man eine stundenlange Bahnfahrt als “eilen” bezeichnen möchte, nicht zuletzt in einem ICE, der es sich trotz des wohlklingenden Namens zur Aufgabe macht, an jeder Milchkanne das Bein zu heben. Ich weiß schon, warum ich lieber Auto fahre. Das steht aber in der Werkstatt, wo es eigentlich nicht hingehört. Also der Zug. Immerhin kann ich dort etwas arbeiten, und das tue ich auch heute: Die Übersetzung des sechsten Gor-Romans von Norman für den Basilisk-Verlag muss fertig. Wobei “fertig” da Definitionssache ist: da ich zeitlich so eingespannt war und bin, dass ich mit der Übersetzung nicht richtig vorangekommen bin, hat Patrick Grieser für die letzten Kapitel jetzt einen anderen Übersetzer beauftragt, damit der Band fertig wird. Hätte ich an seiner Stelle auch so gemacht. Danach werde ich konsequenterweise erst wieder Gor # 9 übersetzen, und wenn ich sofort damit anfange, werde ich den sogar pünktlich abgeben können. Auch Guido vom Atlantis-Verlag weiß, dass ich ihm 2011 maximal einen Roman übersetzen werde. Ich will mehr meinen eigenen Kram schreiben, vor allem jetzt, wo er sich ordentlich verkauft. Man sollte seine Fans nicht warten lassen.
Im Kaiserkrieger-Blog habe ich bereits angedeutet, dass ich mir zwei Konzepte für einen Folgezyklus ausgedacht habe, sollten sich die Verkäufe der Romane auf einem hohen Niveau stabilisieren. Ich erwarte nicht, dass sich alle Folgebände so gut verkaufen wie Band 1 - da haben wir bald die 2000er Grenze überschritten -, aber wenn wir durchgehend vierstellig bleiben und Guido mich bitten sollte, will ich bereit sein. Keine Angst, ich mache nicht den Robert Jordan. Bei mir passieren immer neue Dinge. Versprochen.
So, jetzt weiter an Gor # 6 arbeiten. Und ich melde mich vor Mitte kommender Woche nicht wieder, denn ich bin, wie gesagt, auf einer Tagung.
Kauft Bücher. Meine. Jetzt. Alle.

Okt 20

Es ist Mittwoch, das Wetter ist grausig und ich muss meinen Kasachstan-Bericht fertig schreiben. Gute Gründe, mich erstmal dem Blog zuzuwenden.

Zum einen wäre zu berichten, dass Rettungskreuzer Ikarus # 43 sowie die vierte Ikarus-Anthologie in der Druckerei sind. Hat ja auch lange genug gedauert, werden manche sagen, und dem kann ich kaum widersprechen. Wir hoffen jetzt alle auf zügige Veröffentlichung.

Zum anderen habe ich mir Gedanken über die Consaison 2011 gemacht, weil ich jetzt meinen Kalender für das kommende Jahr zu bearbeiten beginne. DortCon im April ist klar, BuchmesseCon im Oktober desgleichen. Dann sind da noch zwei Veranstaltungen, bei denen ich ein Fragezeichen stehen habe: Der MarburgCon ist für 2011 zwar geplant, aber nichts genaues weiß man nicht, zumindest noch nicht. Sobald ich einen konkreten Termin kenne, kann ich planen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, würde ich hinfahren. Und dann wäre da noch der PR-WeltCon in Mannheim. Zwar lese ich seit geraumer Zeit kein PR mehr, aber es dürfte ein großes SF-Fest werden und ich sollte es besuchen. Wenn, dann aber nur als einfacher Besucher: es wird wohl keinen Händlerraum geben und damit auch keine Gelegenheit, eigene Werke zu verkaufen. Ich muss es mir noch überlegen. Wahrscheinlich würde ich einen Tag hinfahren, denn Mannheim ist nicht weit von hier, das geht morgens hin und abends zurück ohne Probleme.

Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe ernsthaft wieder damit begonnen, am vierten Kaiserkrieger-Roman zu schreiben, nachdem ich eine lange Phase der Inaktivität überwunden habe. Auch am sechsten Gor-Roman übersetze ich wieder täglich, aber in so kleinen Häppchen, dass ich nicht glaube, dass der von Patrick Grieser avisierte Erscheinungstermin im Januar 2011 zu halten sein wird. Brotjob geht halt auch hier vor, hungrige Mäuler wollen gestopft werden (und Weihnachten noch mehr als gestopft). Aber es geht kontinuierlich voran, das ist immerhin schon mal was.

Aug 31

… ich muss Euch den aktuellen Entwurf zum Cover von “Zookland” zeigen, wie immer aus der Feder des genialen Timo Kümmel:

Zookland klein Vol 3 ohne Silhouettenganzklein.jpg

Aug 24

Unter www.zookland.de findet Ihr ab sofort die Website zum Zombie-Thriller von Bill Swears, die künftig regelmäßig aktualisiert wird (Bill hat mir einiges an Material zur Verfügung gestellt). Das Wichtigste ist aber erstmal, dass eine erste Leseprobe von “Zookland” als pdf-Datei zum Download bereit steht. Schaut doch mal rein!

Mai 9

Oder eben nicht, denn bei meiner Durchsicht der Übersetzung von “Zookland” habe ich den hier ganz alleine gefunden:

“Wir gingen aus dem Weg und Jäger strömten durch die Lustschleuse in die Lobby.”

Dirk. Immer denkt er nur an das eine.

Jan 16

Der heutige Vormittag war nett, obgleich meine Vorbereitungen unzureichend waren. Sie waren es vor allem deswegen, weil eine von Guido Latz versendete Büchersendung mit je einmal “Weltraumkrieger” sowie Liaden # 4 es nicht geschafft hat, von Dienstag bis Freitag nach Saarbrücken zu gelangen. Bäh. Nachdem ich also heute Morgen in Berlin-Tegel eingeschwebt bin und nachdem ich mein Hotel gefunden hatte, begab ich mich auf meine kleine Expedition. Als ich gegen 10.00 dann bei PR-Starautor und Übersetzergenie Frank Böhmert auftauchte, blieb mir demnach nichts anderes übrig, als ein Gastgeschenk in Form eines kompletten Ikarus-Fanpakets zu überreichen: Bierdeckel, Kugelschreiber, Actionfigur, alles dabei. Erwartungsgemäß war Frank in höchstem Maße beglückt. Das habe ich sogar in ein Foto gehüllt, aber leider hat mein Handy irgendwie versagt und aus den Bildschen ist nichts geworden. Schnüff.

Nachdem mir Frank höchst pikante Details aus der Verlagsszene berichtet hat, über die ich hier nicht weiter sprechen möchte (und ich währenddessen mein drittes Frühstück einnahm), machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum “Otherland”, wo Jakob Schmidt schon auf uns wartete (na gut, eigentlich hat er nicht so richtig auf uns gewartet, aber egal). Während Frank dort ein Exemplar seiner Storysammlung (irgendwas mit Chinesen) für Hannes Riffel hinterlegte, suchte ich erstmal nach Atlantis-Büchern im Laden und wurde fündig: Uwe Posts “Symbiose”, Siegfried Langers “Alles bleibt anders” und Asprins “Tambu” waren zweifelsfrei zu identifizieren. Die Nachricht, dass der vierte Liaden erschienen sei, wurde mit Freude aufgenommen, da dort Nachfrage bestünde. Nachfrage ist immer gut.

Obgleich ich es mir fest vorgenommen hatte, nichts zu kaufen, endete ich dann aber doch mit vier Büchern in meiner Tasche: Die Hostile-Takeover-Trilogie von S. Andrew Swann in einem Band sowie Band 1 seines Apotheosis-Zyklus. Nein, sagt nichts (gehässige Kommentare werden von mir nicht freigeschaltet, so).

Pandora # 4 sei übrigens jetzt so richtig wirklich in der Druckerei, meinte Jakob. Ich will das mal glauben, er wirkte sehr glaubwürdig.

Den Rest des Tages bleibe ich jetzt im Hotel, da komme ich nicht mehr in Gefahr, Geld auszugeben… Berlin ist ja immer eine Reise wert, aber ich bin schon froh, nicht in der Nähe des “Otherland” zu wohnen…

Jan 11

Das SF-Netzwerk ist doch zu was gut… jedenfalls hat meine Anfrage, was ich denn am 16.1. alles so in Berlin treiben könnte, bevor ich mich in Richtung Mongolei aufmache, zahlreiche wohlmeinende und konstruktive Antworten herausgefordert. Sicher ist zumindest, dass ich bei Frank Böhmert ein paar… wie heißt das da?… Schrippen verspeisen darf, um danach bei “Otherland” alle möglichen Bücher zu betrachten, die ich sowieso nicht kaufen werde, da ich sie mit in die Mongolei schleppen müsste. Am Nachmittag werde ich, ich kenne mich ja, doch wieder in mein Hotelzimmer zurückkehren, weil noch irgendwas zu arbeiten ist.
Guido Latz hat mir versprochen, mir noch vor meinem Abflug die Belegexemplare der “Weltraumkrieger” und des vierten Liaden-Bandes zu schicken. Wenn er seine Pakete rechtzeitig bekommt. Da könnte ich glatt mal mein Vertretergrinsen aufsetzen und anstatt bei “Otherland” Bücher zu kaufen, versuchen, welche zu VERkaufen. Das wäre doch mal eine schöne Alternative, hehe…

Jan 10

Nein, das war ich zwar auch, das meine ich aber nicht.
Am 8.1. meldete die Druckerei, dass sowohl die Anthologie “Weltkraumkrieger” als auch der vierte Liaden-Roman “Flucht nach Lytaxin” auf dem Weg zum Atlantis-Verlag seien. Das heißt, die Pakete kommen mit etwas Glück am Montag in Stolberg, der bekannten Kulturhauptstadt Europas, an. Was lange währt, wird endlich gut.
Jetzt ist es an Euch, Ihr müsst kaufen, kaufen, kaufen.

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