Jan 30

Heute war ich im Kino und habe mir Tron Legacy auf 3D angesehen. Hat mir alles gut gefallen, vor allem die modischen Anzüge der Damen. Gem hieß die eine, glaube ich.
Dann habe ich den dritten Kaiserkrieger-Roman namens “Der Aufbruch” beim Verlag abgeliefert. Bin schon sehr auf das Cover gespannt. Der Roman soll irgendwann zur Mitte des Jahrea erscheinen.

Jan 28

Da ich nun doch ein Gutachten schneller als gedacht fertig geschrieben habe, kann ich morgen und übermorgen anderes arbeiten - und in “Tron Legacy” gehen, zusammen mit meinem 13jährigen Sohn, der vor kurzem den ersten Teil auf DVD geschaut hat und sich durchaus beeindruckt über den “Grufti”-Film zeigte. Ansonsten habe ich mir vorgenommen, den dritten Kaiserkrieger-Roman so weit wie möglich zu überarbeiten, damit er fix ins Lektorat sowie zum Coverzeichner kann. Die Dinge sollen schließlich vorankommen.

Dez 26

Worum geht es?

In diesem kleinen isländischen Film gerät eine nicht übermäßig mit Intelligenz begabte Blondine nach der Verhaftung ihres kriminellen Freundes als Verkäuferin in einen Rollenspiel-/Comicladen und wird dort mit sehr seltsamen Menschen konfrontiert.

Wie ist der Film gemacht?

Ein irres Budget hatte er nicht, aber dafür ist man in Island ja reichhaltig mit fantasyhafter Landschaft gesegnet, so dass sich da einiges kompensieren lässt. Die Schauspieler sind gut und hatten erkennbar Freude an ihrem Tun.

Was gefiel nicht so?

Ich finde, dass die SF-Nerds nicht richtig zum Zuge gekommen sind.

Was gefiel?

Sonst war alles recht unterhaltsam und ich habe so einige Dinge auch aus meinem Leben wieder erkannt.

Zu empfehlen?

Für Leute wie uns ist der Film eigentlich Pflicht.

Nov 20

Ich habe heute Morgen Filmtrailer geguckt, um mich von der Arbeit fernzuhalten. Nachdem ich nun alle Trailer zum zweiten Tron gesehen habe, weiß ich, dass ich mir den Film definitiv ansehen werde. Obgleich der Film in den USA gefloppt ist, identifiziere ich im Trailer von “Skyline” zweifelsfrei Raumschiffe, also muss der Film geguckt werden. Das Gleiche gilt für “Battle L.A.”, allein schon wegen Frau Rodriguez. Ich meine: Frau Rodriguez UND Raumschiffe. Leute, echt. Und dann wäre da noch “Sucker Punch”. Mir ist egal, ob die Protagonistin das alles nur träumt: das sind eine sehr geile Elemente drin, schönes Eyecandy. Und zuletzt wäre dann doch “Cowboys & Aliens” zu nennen, mit Dan Craig und Harrison Ford. Das muss definitiv in den Zulauf. Fazit: Die Filme der kommenden Monate sehen gut aus. Ich bin dabei.

Okt 26

Aus einer Usenet-Diskussion zum Thema “Spaceship Porn”:

And anyway, there are other spaceships. Darth Vader has a really big one. The Emperor has an even bigger one. Luke Skywalker has a little one that Master Yoda plays with while Luke watches him do it. “Size matters not.”

Okt 14

Ich will dazu gar nicht so viel sagen: Der Film hat mir ausgezeichnet gefallen. Er hat die “mad scientist”-Elemente schön ausgearbeitet, die Minions sind einfach superknuffig, die Gags zünden und sind intelligent, und es gibt den zu erwartenden Wohlfühlfaktor. Ich habe den Film genossen, meine Familie ebenso, da hat sich das Geld für das Kino durchweg gelohnt. Großer Spaß.

Aug 31

Worum geht es?

Der Luftbändiger Aang tritt in diesem ersten von drei geplanten Filmen der Avatar-Trilogie gegen die Feuernation an. Adaption einer Anime-Cartoonserie, die ich mindestens 1864321mal im Fernsehen gesehen habe, weil meine Kinder sie toll finden - zu Recht übrigens, die Serie ist sehenswert.

Wie ist der Film gemacht?

Schöne Effekte sind ja heute nix besonders mehr. Hier aber sind sie das Einzige, was ich positiv hervorheben kann. Der Film ist einfallslos zusammengeschustert, ohne echte Höhepunkte, ohne Spannungsbogen, mit bergeweise dünnen Dialogen und einigem an Chargieren. Ich habe mich gepflegt gelangweilt.

Was gefiel nicht so?

Fast alles. Das war richtig Grütze.

Was gefiel?

Die Dampfkriegsschiffe der Feuernation. Die waren grandios, so eins will ich als Modell.

Zu empfehlen?

Wer, wie ich, die Serie toll fand, sollte sich diesen beknackten Film wirklich ersparen.

Aug 27

Worum geht es?

In dieser finnischen Klamotte verschlägt es Captain Pirk, Commander Dwarf und Commander Info in unsere Vergangenheit und sie beschließen, des langen Wartens müde, ein eigenes Imperium zu errichten, das dann später per Wurmloch einen bösen Konflikt mit der Raumstation Babel 13 ausfechtet.

Wie ist der Film gemacht?

Es ist der Kulminationspunkt einer Reihe von finnischen ST-Verarschungen, die sich vor allem durch einige zündende Gags, aber auch viel bodenlose Albernheit, bemüht-sympathische Laiendarsteller und sehr ordentliche, ja professionell wirkende CGI-Effekte auszeichnet. Wir alle warten auf die neue Produktion aus der gleichen Schmiede namens “Iron Sky”.

Was gefiel nicht so?

Es ist bei so einem Film beinahe unausweichlich, dass nicht alle Gags ins Schwarze treffen.

Was gefiel?

Dass einige Pointen richtig gut rübergebracht wurden und dass alle mit erkennbarem Spaß und großer Respektlosigkeit agieren.

Zu empfehlen?

Ich fand’s lustig.

Jun 12

Worum geht es?

Eine Ärztin heuert auf einem alten Frachter an, um sich ihren Traum erfüllen zu können, zu ihrer Schwester auf die Koloniewelt Rhea übersiedeln zu können, da die Erde anscheinend unbewohnbar geworden ist. Doch dann stellt sich heraus, dass die Fracht ein unvorhergesehenes Eigenleben entwickelt und Rhea möglicherweise nicht ganz so paradiesisch ist, wie sie gedacht hat…

Wie sind die Schauwerte?

Für relativ wenig Budget hat der schweizerische Filmfanatiker Engler in einer großen Kraftanstrengung grandiose Bilder gezaubert, bei denen ich mittlerweile arg bedaure, sie nicht auf der großen Leinwand betrachten zu dürfen. Da sind einige sehr beeindruckende Szenen drin. Und die Bauten sind trotz der finanziellen Begrenzungen überzeugend.

Wie sind die Schauspieler?

Es sind keine richtigen Amateure, aber offenbar auch nicht alle richtige Profis - manche Dialoge waren dann doch arg gestelzt und aufgesagt. Aber alles in anderem auch nicht schlechter als manch anderer B-Movie.

Wie entwickelt sich die Story?

Es gibt einige spannende Momente, aber der Film ist alles in allem eher ruhig und an einigen Stellen droht er, langatmig zu werden. Trotzdem: wer auf Raumschiffe steht, der will alles gesehen haben.

Zu empfehlen?

CARGO ist ein Film, in dem erkennbar Herzblut steckt. Ich habe mir die 3D-Edelbox für 16 € gegönnt, weil ich meine, dass solche Projekte unterstützt werden müssen. Ich wünsche dem Film in Deutschland viele Zuschauer und vor allem Käufer, vielleicht kann man Engler dann überreden, wieder einmal einen SF-Stoff anzugehen. Er kann das nämlich.

Mai 16

Der hat mir großen Spaß gemacht.
Fassen wir die zentralen positiv hervorzuhebenden Punkte kurz zusammen:
1. Scharfe Agentinnen in engen Lederkombis.
2. Roboter mit Gatling-MGs.
3. Roboter mit Raketenwerfern.
4. Roboter mit Kanonen.
5. Scharfe Agentinnen in engen Lederkombis.

Erwähnte ich die Gatling-MGs? Und da waren auch noch Lederkombis! Da drin waren scharfe Agentinnen! So muss das einfach.

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