Okt 22

Ihr kennt ja auch noch die gute alte Zeit, als Computerspiele noch Spaß gemacht haben. Das war, bevor man sich erstmal zwei Stunden mit irgendwelchen Online-Registrierungen herumschlagen musste und auch für das Spielen eines stinknormalen Ballerspiels keinen Internet-Zugang sowie den Lebensberechtigungsausweis nachweisen musste. Nun habe ich eine Website gefunden, in der ich für wenig Geld die gute alte Zeit wieder aufleben lassen kann, und ich kann vor dieser Seite nur warnen: Sie ist nichts für Leute wie mich, die am liebsten ein Monatsgehalt wegklicken würden, weil… naja, weil das halt noch Spiele sind und keine Möchtegern-Spielfilme, in denen man herumhampeln kann. Guckstu hier. Ich habe Euch gewarnt.

Mrz 5

Das ist so eine Meldung, die man bei HALO 2, das ich kürzlich zu spielen begonnen habe, nun aber gar nicht hören will… tzes…
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Ansonsten… Ich habe es ja bereits angekündigt: Morgen entschwebe ich gen Kosovo und von dort aus anschließend nach Serbien, ich sollte am 25.3. des Abends wieder daheim sein. Obgleich ich ganz sicher durchgehend Zugang zum Internet haben werde, ist es Natur meiner Arbeit, dass ich nach einem recht anstrengenden Tag müde ins Hotel zurückkehre, noch einige Notizen tippen muss und dann noch maximal in der Lage bin, durch das Sat-TV-Angebot zu zappen, ehe ich in den Schlaf sinke - großartige Reflektionen über die SF im allgemeinen oder die von mir verfasste im besonderen verschiebe ich daher automatisch auf die Zeit, ab der ich wieder in meinem Büro sitze. Daher bleibt hier die Küche kalt. Mit etwas Glück schaue ich hin und wieder in das SF-Netzwerk rein.

Jul 13

… aber dann bin ich hierüber gestolpert und musste es durchlesen. Star Wars Episode 1 als Rollenspiel-Kampagne.
Sehr amüsant, nicht nur für Rollenspieler!

Jul 1

Ein bissel was zusammengewürfelt, die derzeitige schwülheiße Umgebung führt bei mir leider zu verstärkter Unlust an allem (außer Eis essen), daher nur kurz und knapp:

Neulich beim Kiosk konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mir den ersten der neuen Perry-Rhodan-Planetenromane zugelegt, im praktischen Taschenheft-Format. “Neu” ist hier nicht falsch zu verstehen, Band 1 ist der Nachdruck eines Textes aus dem Jahre 1992. Neu ist lediglich die - wiederauferstandene - Reihe, und zumindest das Format gefällt mir gut. Ob sich derlei über den Zeitschriftenhandel auch verkaufen lässt, kann ich gar nicht sagen, aber ich möchte es dem Verlag wünschen. Und dann vielleicht auch ein paar neue Texte hin und wieder, das wäre doch nett.

HALO Teil 1 habe ich jetzt durchgespielt und kann erstmal keine Zombies mehr sehen. Das Spiel hat mir durchaus Spaß gemacht, wenngleich ich bei einigen Szenen wirklich massive Probleme hatte, meinen Spielcharakter überleben zu lassen. Ich glaube, mir fehlt ein wenig das Talent für Ego-Shooter. Ich überlege mir, ob ich mir HALO 2 irgendwann auch gönne, völlig abgeneigt bin ich jedenfalls nicht. Wann kommt endlich die Verfilmung??

An der schriftstellerischen Front gibt es nichts Neues zu berichten. Das Manuskript meines SF-Krimis “Eobal” neigt sich langsam dem Ende zu. Nachdem der Atlantis-Verlag jetzt meine Kaiserkrieger genommen hat, kann ich Guido diesen Roman nicht mehr anbieten, denn - man glaubt es kaum - zuviel van den Boom ist auch nicht gut. Also werde ich mir eine Alternative überlegen - vielleicht Mike Hillenbrands neuer Verlag? Ach nee, da steht es schon auf der Website: Gerade gegründet und schon ist das Programm voll. Es bleibt schwierig.

Ach so: an der Vorrunde zum DPP haben sich dieses Jahr exakt 1094 gültige Abstimmende beteiligt. D.h. nachdem wir Doppelt- und Dreifach- und Mehrfachabstimmer aussortiert haben (wir kriegen Euch alle!!). Das ist eine grandiose Zahl, mehr als doppelt so viel wie im letzten Jahr. Danke, danke, danke!

Mai 21

Es ist Christi Himmelfahrt, auch Vatertag genannt, und anstatt mit meinem Bollerwagen, wohl gefüllt mit Gerstensaft, durch die Wiesen und Auen zu reisen und mir die Kanne zu geben, weile ich in meinem Büro. Meine Funktionsfähigkeit wird zwar derzeit dadurch eingeschränkt, dass mein DSL ausgefallen ist, aber wozu gibt es UMTS-Karten. In den letzten Tagen war ich recht beschäftigt, daher gab es auch keinen Blogeintrag, aber jetzt bin ich wieder da. Mit Wilfried Hary, der im nahen Zweibrücken wohnt, habe ich mich schon für den MarburgCon verabredet. Da der Atlantis-Verlag dort diesmal keinen Stand aufbauen wird, kann ich den ganzen Tag an der Bar zubringen. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren.

Seit einigen Tagen fröne ich einem Laster, von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich ihm verfallen würde: Ich spiele einen Ego-Shooter. Ja, das sind die Spiele, die gewisse hyperaktive und hysterische Politiker mit Schaum vor dem Mund baldmöglichst als volkszersetzend verbieten möchten. Ich habe damit, denke ich, auch schon gesagt, was ich von dieser Verbotsdebatte halte. Selbst wenn man in Deutschland nur noch Gehirnjogging und “Barbie auf der Zauberinsel” auf Computern spielen darf, gibt es ja genug andere Länder, aus denen man sich das Gewünschte problemlos besorgen kann, vom Internet mal ganz zu schweigen. Es ist faszinierend, wie sich bei vielen Politikern moralische Empörung mit eklatantem Unwissen paart, und man ist sich dann auch nicht zu schade, das öffentlich zu zeigen - wohl in der kalkulierten Annahme, dass das bei vielen Wählerinnen und Wählern nicht viel anders ist. Aber zurück zum Thema: Ich spiele HALO. Ja, den ersten Teil. Man muss ja klein anfangen. Bisher gefällt er mir ganz gut. Mir geht nur dauernd die Mun aus, weil ich recht freizügig mit meinen Salven umgehe. Daran muss ich noch arbeiten. Vielleicht heute nachmittag wieder, wenn die Arbeit getan ist…

Zu der Arbeit gehören natürlich auch meine Manuskripte. Der zweite Teil der “Kaiserkrieger” ist deutlich über die 300.000 Zeichen gerutscht, bei “Eobal” marschiere ich nunmehr stramm auf die 400.000 zu, was bedeutet, dass der erste Entwurf sich langsam seiner Vollendung nähert. Dann wird korrigiert und betagelesen und dann ein Verlag gesucht. Ich habe sogar an meinem dritten Manuskript etwas weiter schreiben können. Ich bin sehr zufrieden mit mir.

Mein nächster Blogeintrag am Wochenende folgt dann mit Fotos vom MarburgCon, falls ich meine Kamera nicht vergesse :)

Mai 2

Ich brauche für manche Dinge eben etwas länger, und das gilt auch für die beiden Kampagnen von “Tiberium Wars”. Ich verfolge die C&C-Spielreihe seit ihren Anfängen und bin aufgrund meiner starken Affinität zu diesem Spielkonzept bisher bei jeder neuen Folge dabei gewesen. Das Reizvolle ist mittlerweile nicht mehr die Spielidee an sich oder die grafische Umsetzung - beides ist ordentlich, wenngleich nicht mehr sonderlich spektakulär -, sondern gerade im Kampagnenmodus die Verbindung mit Videosequenzen, für die die Macher auch diesmal bekannte Schauspieler engagiert hatten, die man aus dem SF-Bereich gut kennt - Billy Dee Williams, Michael Ironside, die Schnecken aus BSG, das macht richtig Freude.

Gravierendes Manko des Spiels, auch das soll erwähnt sein, ist die nicht gut austarierte Spielbalance. Das merkt man vor allem im Gefechtsmodus. Die GDI ist, was waffentechnische Hardware angeht, definitiv besser ausgestattet als NOD oder die bösen Aliens, die jetzt erstmals auftauchen (und wunderbare Filmsequenzen a la “War of the Worlds” verursachen). Vor allem, wenn man als GDI die dicken Mammutpanzer in ausreichender Stückzahl vorlegt, bleibt beim Gegner kein Auge trocken. NOD-Fahrzeuge sind dagegen sehr, sehr schwachbrüstig ausgefallen.

Trotzdem hat es mir Spaß gemacht. Sobald die neue Folge aus der alternativen Sowjet-Timeline etwas günstiger zu haben ist, werde ich sie mir zulegen. Ich bleibe der Reihe treu.

Apr 19

Es hat diesmal etwas länger gedauert, denn diese Ergänzung des bekannten Warhammer 40k-Computerspiels hatte im Kampagnenmodus schon einiges an Arbeit anzubieten. Doch nicht von gelegentlichen Rückschlägen im Kampfe für den Gott-Imperator entmutigt, habe ich die Adeptas Sororitas - und hier nicht die Ordensmitglieder, die Kranke heilen und für Seelen sorgen, wohlgemerkt - durch das Kauvara-System getrieben und mit ihnen insgesamt vier Planeten erobert - gegen vom Chaos verseuchte Marines, Tyraniden, Orks, Dark Eldar, die Tau und was da noch so kreucht und fleucht. Die schwierigsten Missionen waren zumeist jene, in denen man eine Mehrzahl an Zielpunkten für einen gewissen Zeitraum halten musste, was im Regelfalle dazu führte, dass der böse Gegner so 60 Sekunden vor Ablauf der Frist alles, was er hat, gegen einen der okkupierten Zielpunkte geworfen hat. Das war vor allem zu Anfang des Spiels nicht einfach, da man aber mit jedem Sieg bessere Starttruppen und zusätzliche Ressourcen erhalten hat, entwickelte sich manche Gebietseroberung im letzten Drittel der Kampagne mehr und mehr zum Durchmarsch. Wie immer sehr schön gemacht waren die Sprüche der Imperatortreuen, so salbungsvoll Läuterung und Reinigung gegen die Häretiker bringen, das kann keiner. Fazit: Hat mir großen Spaß gemacht. Weniger Spaß machen mir die Besprechungen zu “Dawn of War 2″, die ich gelesen habe. Allein die Installation soll schon eine unnötige Quälerei sein. Also vielleicht doch lieber wieder Command & Conquer spielen…

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Eine meiner Veteranenpriores im Kampf gegen Xenos, Malleus und Hereticus.

Okt 24

Während wir alle auf Dawn of War II warten, um für den Ewigen Imperator das häretische Aliengesocks vom Antlitz des Universums zu tilgen, habe ich “Dark Crusade” gespielt. Im Gegensatz zu den bisherigen DOW-Extensions wie “Winter Assault” ist das eher eine Art Risiko-Version des Spiels, mit dem Mann eine umkämpfte Kolonialwelt für seine Partei gegen eine illustre Schar von Feinden erobern muss. Dabei gibt es auch einige recht spannende und schwer zu gewinnende Szenarien, das Dumme ist nur, hat man die Kampagne einmal durch, bleiben einem “nur” viele weitere Gefechtskarten, die man so zum Spaß mal durchspielen kann. Aber immerhin, es hat Spaß gemacht und ich habe den Kauf nicht bereut. Jetzt habe ich hier noch “DOW: Soulstorm” liegen, mal schauen, ob das auch einigermaßen rockt, es sieht wie eine nur etwas andere Version von “Dark Crusade” aus, aber diesmal mit imperialen Chicks.

Sep 16

Es gab früher einmal zwei Computerspiele, mit denen ich Nächte zugebracht habe: Nämlich die UFO-Spiele, eines unter Wasser, eines über Wasser, aber beide nach einem Spielprinzip, das damals viele Fans gefunden hat. Man leitete eine geheime Organisation namens X-Com und verteidigte die Erde gegen eine außerirdische Invasion. Der Spannungsfaktor war hoch und die Komplexität beachtlich, mich haben die beiden Spiele damals fast in den Wahnsinn getrieben. Nachdem eine Weile nix kam, wurde später ein weiteres, leider ziemlich schlechtes X-Com namens “Apocalypse” gemacht, das ziemlicher Dreck war. Kürzlich habe ich in einer müßigen Minute mal bei Tante Google geguckt, ob die schöne Idee von damals denn mittlerweile anderweitig wieder aufgegriffen wurde und siehe da: Drei weitere Titel sind erschienen! “UFO Aftershock”, “UFO Afterlife” und “UFO Extraterrestrials”, die ich mir daraufhin flug bestellt habe. “UFO Aftershock” ist tatsächlich das alte Spiel mit moderner Grafik und interessantem Kampfsystem, schön spannend und gut aufgemacht. Es hat sich nicht ganz das alte X-Com-Feeling wieder eingestellt, das kam dafür bei “UFO: Extraterrestrials” gut rüber, dessen Grafik aber ziemlich grottig ist, vor allem, was die wackeren Spacemarines anbetrifft, um die sich ja letztendlich alles dreht. Es hält sich weitaus enger an die historischen Vorbilder, was ich als Pluspunkt werte - ich bin da konservativ -, letztlich hat mir aber “Aftershock” aufgrund der moderneren Aufmachung und der weitaus besseren Sounds (und der letztlich interessanteren Geschichte) besser gefallen. “Afterlife” habe ich noch nicht gespielt, ich werde zu gegebener Zeit berichten.

Jul 22

Derzeit wird man auf vielen Websites in der Szene ein Werbebanner für das Strategiespiel “Lost Empire Immortals” finden, das in der gleichen Liga wie das von mir hier kürzlich besprochene “Sins of a Solar Empire” spielt. Ich habe es mir natürlich zugelegt, ein Spiel gestartet, gucke so, wie man das am Anfang als Neuling macht, durch die ganzen Menus… und dann fällt mir die Kinnlade runter. Dass die Übersetzung manchmal nicht weiß, was sie will, ist bei Computerspielen leider eher die Regel als die Ausnahme… aber das ist schlicht eines: Schlamperei!!!

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