Aug 31

Etwas mehr als 500.000 Zeichen hat das Manuskript von “Kaiserkrieger” jetzt - deutlich mehr, als ich mir zu diesem Zeitpunkt als Ziel gesetzt hatte. Ich habe mir als Zeitrahmen noch bis Ende des Jahres vorgenommen, dann müssen andere Manuskripte in den Vordergrund treten. Das heißt aber auch, dass der Roman etwa zur Hälfte fertig ist. Darauf eine Tasse Tee!

Aug 31

Das kann man hier herausfinden.

Ich bin Elrond, vom Herrn der Ringe. Naja.

Aug 30

Meine Gutmütigkeit und mein übertriebenes Geltungsbedürfnis wurden mir kürzlich wieder einmal zum Verhängnis, als ich auf eine Email der EuroCon-Veranstalter aus Kopenhagen schnell antwortete. Sowas tut man nicht. Ich bin als E-Mail-Junkie hier natürlich besonders gefährdet, das will ich jederzeit gerne einräumen. Nun gab es eine Mail an alle deutschen angemeldeten Con-Gäste (ganze 17, was ich für ausgesprochen traurig halte, vor allem, da Kopenhagen nun zumindest für die Norddeutschen um die Ecke ist - und für die Süddeutschen durch allerlei Billigflieger leicht zu erreichen), in der gefragt wurde, wer denn nun ESFS-Delegierter sein möchte. Natürlich habe ich mich freiwillig gemeldet und jetzt bin ich es irgendwie. Jetzt darf ich so wichtige Dinge mitentscheiden wie z. B. wo 2009 der EuroCon stattfinden wird (2008 steht ja schon fest, da ist es Moskau). Ja, so wird man wichtig. Nur zu den diesjährigen ESFS-Awards konnte ich mich nicht zu einer sinnvollen Nominierung hinreißen lassen - und sonst offenbar auch keiner. Hat da eigentlich je ein Deutscher was gewonnen?

Nebenbei erfuhr ich aber auch noch, und das hat mir die Sache natürlich versüßt, dass in der parallel zum Con erscheinenden Anthologie mit europäischen SF-Storys eine Story von mir erscheinen wird. Ich schreibe keine SF-Storys, hatte aber eine ältere Geschichte von mir mal spaßeshalber auf Englisch übersetzt und als ein Notruf erscholl, nachdem aus Deutschland nicht ein Beitrag vorläge, habe ich mich mal erbarmt. Ich gehe daher davon aus, dass ich da vornehmlich als Quotengerman aufgenommen wurde. Aber es ist trotzdem nett :)

Aug 29

Worum geht es?

Junger Bauernsohn [tm] begleitet weisen, unsterblichen Magier [tm] und eine Gruppe von Helden [tm], um einen Bösen zu jagen [tm], der ein supermächtiges magisches Artefakt geklaut hat [tm] und wird wahrscheinlich nachher der in allerlei Prophezeiungen angekündigte König [tm], der zum Endkampf gegen das Böse antreten wird [tm]. Erster Band des Belgariad-Zyklus.

Wie sieht das Buch aus?

Generisches Fantasy-Cover, das keinen hinter dem Ofen hervor lockt.

Wie ist der Stil?

Trotz der mörderisch vorhersehbaren Handlung ist das Buch vor allem aufgrund des unterhaltsamen Stils des Autors lesbar.

Was gefiel?

Die rasant voranschreitende, sehr klassische, aber letztlich gut erzählte Handlung.

Was gefiel nicht so sehr?

Das weitgehende Fehlen unvorhersehbarer Wendungen, der Roman ist den Konventionen des Genres allzu treu.

Empfehlenswert?

Och, ich lese den Belgariad-Zyklus gerne zuende.

Aug 25

Worum geht es?

In der Fortsetzung zu “Old Man’s War” muss ein Krieg verhindert und ein Verräter ausgeschaltet werden.

Wie sieht das Buch aus?

Ich finde das Cover furchtbar nichtssagend, Scalzi lobt es euphorisch.

Wie ist der Stil?

Scalzi schreibt spannend und ihm gelingen überzeugende Charakterisierungen.

Was gefiel?

Die interessanten Wendungen der Handlung und die gute Darstellung des Protagonisten, sowie der Abschluss.

Was gefiel nicht so?

Da fällt mir spontan nichts ein - am Ende gab’s zum Plotabschluss ein bissel viel Handgewedel, aber das ist eine verzeihliche Sünde.

Zu empfehlen?

Aber ja doch.

Aug 24

Ein paar Zeilen aus dem zweiten Teil meiner MilSF-Trilogie gibt es jetzt hier, als pdf-file. Viel Spaß!

Aug 24

Auf dem BuchmesseCon, der am 13.10. in Sprendlingen stattfindet, werde ich ja dieses Jahr leider nicht anwesend sein. Aber dafür habe ich einen guten Weg gefunden, meine kreative Essenz in Euer kollektives Gedächtnis zu implantieren, so Ihr auf diesem Con erscheinen solltet (was Ihr auf jeden Fall tun solltet, denn der Con ist doch im Grunde Pflichtprogramm). Wenn Ihr nämlich Eure Contüte öffnet, werdet Ihr unter dem ganzen Krempel, der Euch eigentlich nicht interessiert, einen großen Ikarus-Modellbaubogen finden. Und das ist dann wie Kinder-Überraschung: Drei Dinge auf einmal! Etwas zum basteln, etwas zum spielen und etwas zum schön hinstellen und bewundernd angucken!

So sind wir zu Euch! Seid uns dankbar! Und denkt an mich, wenn Ihr den Klebestift rausholt!

Aug 23

Das Usenet ist doch eine feine Sache :)

Aug 22

Ich bin Laie, und das tut manchmal furchtbar weh. Vielleicht kann mir jemand von Euch helfen?

Ausgangsproblem: Ich schreibe einen Roman, wie Ihr wisst :) In diesem Roman, einer wilden Zeitreisegeschichte, werden die Abenteuer eines kaiserlich-wilhelminischen Kriegsschiffes geschildert, dass kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges durch ein nicht weiter interessantes Phänomen in die Zeit der Spätantike gelangt und sich dort mit dem Römischen Reich kurz vor der Völkerwanderung auseinandersetzen muss. Ich habe davon hier bereits das eine oder andere Mal berichtet. Derzeit habe ich 420.000 Zeichen fertig und nähere mich laaaangsam der Hälfte.

Unsere tapferen Mannen beschließen, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern das Beste aus der Situation zu machen (womit der Spaß beginnt); dazu müssen sie ihr Schiff so lange wie möglich am Leben erhalten, da es ihr zentrales Machtmittel darstellt.

Bei besagtem Schiff handelt es sich um einen Kreuzer der alten BREMEN-Klasse, angetrieben durch Dreifach-Expansionsmaschinen, aber noch kein Turbinenkreuzer. Um das Teil am Leben zu erhalten, sind vor allem erstmal drei Dinge notwendig: 1. Was zum Befeuern, 2. Ersatzteile und 3. Öle und Schmiermittel (womit wir beim Thema wären). Natürlich sind noch allerlei andere Dinge wichtig, aber ich konzentriere mich jetzt mal darauf.

1. ist leicht lösbar, die alten Kisten haben auch Holz zur Verfeuerung geschluckt, wenngleich der Wirkungsgrad natürlich schlecht war. Aber sowohl Holzkohle wie auch Steinkohle waren in der Spätantike nicht unbekannt, also no sweat. 2. ist ein Problem, das sich letztlich nur durch eine kleine industrielle Revolution lösen wird, ich lass das hier mal weg. Kommen wir zu 3.

Die damaligen Dampfmaschinen waren schon recht komplizierte Gebilde, und sie funktionierten mit Heißdampf. D.h. Schmierstoffe, die man sich naiv vorstellen könnte - Naturöle oder Wachs oder sowas - würden wahrscheinlich beim Gebrauch fix verkokeln und eher ein Problem, denn eine Lösung sein. Raffinierte Mineralöle sind demnach das Minimum (oder wisst Ihr was anderes?).

Meine Frage: Was ist _mindestens_ an technischer Ausstattung und chemischem Wissen notwendig, um kleine Mengen an raffinierten Mineralölen meinetwegen auch minderer Qualität herstellen zu können? (an Rohöl selbst heranzukommen ist kein Problem).
Es geht mir nicht um eine große industrielle Produktion. Es geht mir auch nicht um Bedarfsdeckung, es geht mir um “Das Unvermeidliche ein paar Monate hinauszögern”. Wichtig ist halt: Wir haben nur das Schiff - und ansonsten die Technik und die Ressourcen der Spätantike. Geht das überhaupt?

Hinweis: Ich bin für ein wenig “Handwedeln” offen. So lange ich meinen Lesern nicht verkaufen muss, dass der Marine-Oberingenieur an Bord nur den Tachyonenstrahl neu kalibrieren muss, und alles ist super, muss es nur einigermaßen authentisch wirken, nicht notwendigerweise im Detail nachvollziehbar oder absolut korrekt sein.

Aug 20

Bei meiner derzeitigen ersten Überarbeitung von “Tentakeltraum” - ich habe jetzt etwa ein Drittel geschafft - greife ich bisweilen schon auf Vorschläge des Rechtschreibprogrammes zurück. Einige dieser Vorschläge scheinen jedoch eine ganz andere Geschichte als ich erzählen zu wollen, und ich frage mich, was wohl passieren würde, wenn mein OpenOffice den Roman statt meiner verfassen würde. Jüngstes Beispiel war der Vorschlag, aus dem Satz “Die Raketenbatterien waren feuerbereit” doch lieber “Die Raketenbatterien waren steuerbefreit” zu machen.

In der Tat eine ganz andere Geschichte…

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