Feb 29

Angesichts des aktuellen vollen Iron-Man-Trailers bin ich auf den Film ausgesprochen gespannt. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass Dirky zwei Lieblingssuperhelden hat - und das sind, wie es sich für einen SF-Fan gehört, Iron Man und Green Lantern. Jetzt hätte ich auch gerne, dass die lange in der Pipeline steckende GL-Verfilmung so richtig gut wird. Dann bin ich ein glücklicher Dirk.

Feb 26

Also, eines nach dem anderen.

Zum ersten gleich die Ankündigung, dass ich die kommende Woche beruflich unterwegs sein werde und dieses Blog daher nicht aktualisiert werden wird. Es ist zwar nur Den Haag, aber ich werde aller Voraussicht nach abends schlicht zu breit sein, um noch irgendwelche sinnvollen Blogeinträge formulieren zu können. Das ist aber ja nix Neues für die regelmäßigen Leser dieser Website. Und es wird sich im März und April auch noch öfters wiederholen, ich habe viel zu tun (glücklicherweise).

Zum zweiten wollte ich auf das Feedjournal hinweisen, eine recht lustige Einrichtung, mit der man sich aus RSS-Feeds seine eigene Zeitung zusammenstellen kann. Ja, Web 2.0 ist tatsächlich immer noch für Innovationen gut. Fein.

Zum dritten auch hier der Hinweis, dass die Redaktion von phantastik-news.de auf der Suche nach einem php-Programmierer ist, der eine kleine Kleinigkeit für uns programmieren kann. Für Geld. Aber wir wollen erstmal jemanden aus der Szene suchen, ehe wir auf den freien Markt gehen. Bitte meldet Euch.

Feb 25

Der Aufzunehmende hat arge Probleme, da stellenweise die Informationen nur bruchstückhaft aufgefangen werden konnten oder abrupt abbrachen.

Feb 24

Ich habe es aufgegeben. Mitten im zweiten Band des Andromeda-PR-Zyklus habe ich die Grätsche gemacht. Die zunehmend abstruse Mischung aus Gutmenschengeschwafel, einer Liebesgeschichte auf dem Niveau einer Soap-Opera (inkl. Arztserie) und erzwungene Witzischkeit mit einem albernen Klonelefanten - all das muss ich mir nicht mehr geben, das ist Verschwendung von Lebenszeit. Also, weg damit. Stattdessen nehme ich, bevor ich mit “Vampir Gothic” # 2 fortfahre, den bei lulu.com eigenverlegten Roman “Zweiland” von Uwe Post zur Hand (den ich, wie ich feststellen durfte, glücklicherweise noch mit dem alten Cover erworben habe, das neue ist albern). Mal schauen, was das für’n Stoff ist…

Feb 22

Ich tauche einmal kurz aus der Versenkung der Manuskriptbearbeitung auf und präsentiere Euch wieder einen süßen kleinen Schnipsel aus dem Roman:

„Wie sind die Frauen in deiner Zeit?“, fragte Julia und schob sich ein Stück Brot in den Mund. Volkert räusperte sich und überlegte, wie er die Frage beantworten konnte.

„Das ist ganz unterschiedlich“, meinte er schließlich lahm. „Das kommt darauf an, wo du welche triffst. Wenn du bei einer feinen Familie eingeladen bist, sind die Frauen meist genauso… zurückhaltend wie auch hier. Und auch bei uns ist der Mann ohne Zweifel der Herr im Haus, also, der Vater.“

Er runzelte die Stirn. „Aber in letzter Zeit gibt es da schon einige Änderungen, weil immer mehr Frauen Rechte fordern… ich glaube, es sind sogar einige im Reichsparlament.“

„Parlament?“

„Ah… so etwas wie der Senat. Aber alle Mitglieder sind vom Volk gewählt. Sie entscheiden vor allem über das Geld, das der Staat ausgeben darf.“

Julia verarbeitete diese Information. „So ähnlich wie im alten Athen?“

Volkert war in diesem Moment dankbar, dass er eine einigermaßen gute Schulbildung genossen und während dieser auch nicht auf den Kopf gefallen war. „Ja, nicht ganz so, aber so ähnlich. Ich glaube, im alten Athen hatten die Frauen nichts zu sagen.“

„Das haben sie im Senat auch nicht. Also nicht direkt. Ich glaube, meine Mutter sagt meinem Vater manchmal schon die Meinung und er macht dann im Senat das, was sie ihm… geraten hat. Aber das ist so wohl nicht gedacht.“

„Auch in meiner Zeit gibt es viele, die diesen… den Frauen, die mehr Rechte fordern… also, die das sehr seltsam, ja unangemessen finden.“

Julia schaute Volkert von der Seite an, einen nachdenklichen Ausdruck im Gesicht.

„Und du? Findest du das auch seltsam?“

Thomas Volkert beherrschte sich. Es war schlimm genug, dass er mit seinem Schiff offenbar 1500 Jahre in die Vergangenheit gereist war, jetzt musste er auch noch auf eine höchst liebreizende junge Dame treffen, die die römische Entsprechung von Clara Zetkin zu sein schien. Zumindest in etwa.

Feb 21

Damit ist nur gemeint, dass ich jetzt das gesamte Manuskript der “Kaiserkrieger” mit Anmerkungen vollgekleckert habe und heute damit beginnen werde, diese Anmerkungen in Text umzusetzen. Da ist viel Kleinkram dabei, aber auch böse Diskontinuitäten bei Hauptpersonen und ein paar heftige Logikbugs. Das muss erbarmungslos ausgemerzt werden. ERBARMUNGSLOS!

Feb 20

Viele von Euch werden sich an Olaf erinnern, denn er war der Chefred von phantastik.de, das jetzt als phantastik-news.de unter der gnadenvollen Schirmherrschaft von Guido Latz seine Fortsetzung findet. Er war eines schönen Tages aus gesundheitlichen Gründen plötzlich verschwunden, ist aber mittlerweile wieder obenauf und kann seine alte Leidenschaft, Infos in die Welt zu setzen, nicht aufgeben - was man an seinem Blog erkennen kann, das sich wie eine kleine Ausgabe von phantastik-news.de liest. Welcome back, Olaf!

Feb 18

Ich bin sicher nicht der Einzige, für den die Romane um Mark Brandis die Einstiegsdroge in die SF gewesen sind. Ich erinnere mich gut daran, wie ich den Romanen in der Stadtbücherei nachgejagt bin und trotzdem nie alle 31 Bände habe erwischen können. Ich erinnere mich gut daran, wie ich mit meinen sehr bescheidenen zeichnerischen Fähigkeiten als kleiner Junge nach der Lektüre stundenlang Bilder von - natürlich - wilden Raumschlachten gezeichnet habe, in denen die Raumkreuzer unter Brandis’ Kommando eine wichtige Rolle gespielt haben. Und jetzt kommen sie wieder zurück, Gott sei Dank, denn die Originalbände aus dem Herder-Verlag verkaufen sich antiquarisch zu horrenden Preisen: Der Wurdack-Verlag legt die 31 Romane ab Herbst wieder auf. Ich habe sofort ein entsprechendes Abonnement abgeschlossen und kann am Ende nur aus tiefstem Herzen sagen:

Danke, Ernst! Das hast Du gut gemacht!

Feb 17

Die 33. Ausgabe der SF-Serie “Rettungskreuzer Ikarus” ist endlich erschienen, nachdem sich DHL bequemt hat, die Pakete auch mal zuzustellen und sie nicht mehrmals durch die Republik wandern zu lassen. Es handelt sich um den Roman “Mister Zed” aus der zarten Feder von Nicole Rensmann, unserer Gastautorin. Dass es in dem Roman alles andere als zart zugeht, darf an dieser Stelle aber auch bereits verraten werden. Ikarus # 34 ist zum Glück bereits gesetzt und wird dann hoffentlich, wenn DHL mitspielt, pünktlich erscheinen. Hauptsache, die Pakete tauchen dann nicht plötzlich in Liechtenstein auf…

Pünktlich zum Starport/MarburgCon-Doppel im Mai soll übrigens auch der dritte Sammelband mit den Romanen 7-9 erscheinen.

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Feb 15

Die gestrige Nachricht vom Tode des deutschen Phantastik-Autors Werner K. Giesa kam, ehrlich gesagt, nicht überraschend. Werner war schon lange schwer krank und nach dem Tode seiner Frau Heike 2005 hatte ihn zusehends der Lebenswille verlassen, was er auch immer wieder öffentlich zugab. Im letzten Jahr ging es ihm zusehends schlechter, ich persönlich möchte sein Dahinscheiden als Erlösung ansehen wollen. Werners Erbe liegt in seinen Romanen, vor allem seine “Mythor”-Romane habe ich immer mit großer Freude gelesen. Darüber hinaus ist sein Name sicher untrennbar mit “Professor Zamorra” verbunden. Ich habe daher die “Ehre”, offenbar der letzte Autor zu sein, mit dem Werner zusammen einen Roman verfasst hat, eben für PZ. Ich hätte mir gewünscht, dass es nach mir noch andere gegeben hätte.

Werner K. Giesa gehört zur deutschen Phantastik-Szene, und das auch weiterhin, ob tot oder lebendig. Er ist da, so lange in irgendwelchen Regalen seiner Leser und Fans seine Werke ruhen und immer wieder hervorgeholt werden. Ich bin also gar nicht so traurig. Ihm geht es jetzt besser als vorher, und wir haben noch eine Menge zu genießen, was er hier zurückgelassen hat. Hört sich wie ein guter Deal für mich an.

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