Eigentlich sind es 250.000 Zeichen “Tentakelsturm”. In den letzten Tagen ging es nicht mehr ganz so schleppend voran, und das werte ich mal als ein wirklich gutes Zeichen. Die Tatsache, dass ich mit der Überarbeitung von “Kaiserkrieger” jetzt fertig bin und mich auf Verlagssuche mache (Huhuuu! Wer will nochmal? Wer hat noch nicht??), hat sicher auch dazu beigetragen. Und Unterstützung habe ich von der anregenden musikalischen Untermalung bekommen: Nämlich das Album “Tangram” von Tangerine Dream. Das war damals die allererste TD-Platte - ja, zu der Zeit gab es noch keine DVDs, liebe Kinder -, die ich bekommen habe und mich hat dieses Album seitdem nie mehr losgelassen. Es sich anzuhören, ist für mich immer noch eine sehr emotionale Sache, ich halte “Tangram” für ein absolutes Meisterwerk elektronischer Musik, an dem sich viele Elekrodeppen heutzutage noch mehrere Millionen Scheibchen abschneiden können. Die meisten klauen ohnehin dauernd bei TD oder bei Kraftwerk, ohne es zuzugeben. Dann bleibe ich doch lieber gleich beim Original
Nun, da ich so etwa die Hälfte von “Tentakelsturm” fertig habe, stellt sich natürlich die Frage: Und was schreibe ich danach? Entweder beginne ich gleich mit der Fortsetzung von “Kaiserkrieger” (Huhuu! Wer will nochmal? Wer hat noch nicht??) oder ich bearbeite und beende ein Romanmanuskript, das schon seit langer Zeit bei mir auf der Festplatte schmort. Auch das hätte seinen Reiz. Ohne “schreiben” geht aber nicht. Irgendwas muss ich in Arbeit haben, sonst fühle ich mich nicht ausgefüllt. Ich werde es mir zu gegebener Zeit durch den Kopf gehen lassen. “Tentakelsturm” habe ich vor Ende des Jahres ohnehin nicht fertig. Bis dahin ist ja noch etwas…

