Aug 30

Eigentlich sind es 250.000 Zeichen “Tentakelsturm”. In den letzten Tagen ging es nicht mehr ganz so schleppend voran, und das werte ich mal als ein wirklich gutes Zeichen. Die Tatsache, dass ich mit der Überarbeitung von “Kaiserkrieger” jetzt fertig bin und mich auf Verlagssuche mache (Huhuuu! Wer will nochmal? Wer hat noch nicht??), hat sicher auch dazu beigetragen. Und Unterstützung habe ich von der anregenden musikalischen Untermalung bekommen: Nämlich das Album “Tangram” von Tangerine Dream. Das war damals die allererste TD-Platte - ja, zu der Zeit gab es noch keine DVDs, liebe Kinder -, die ich bekommen habe und mich hat dieses Album seitdem nie mehr losgelassen. Es sich anzuhören, ist für mich immer noch eine sehr emotionale Sache, ich halte “Tangram” für ein absolutes Meisterwerk elektronischer Musik, an dem sich viele Elekrodeppen heutzutage noch mehrere Millionen Scheibchen abschneiden können. Die meisten klauen ohnehin dauernd bei TD oder bei Kraftwerk, ohne es zuzugeben. Dann bleibe ich doch lieber gleich beim Original :)

Nun, da ich so etwa die Hälfte von “Tentakelsturm” fertig habe, stellt sich natürlich die Frage: Und was schreibe ich danach? Entweder beginne ich gleich mit der Fortsetzung von “Kaiserkrieger” (Huhuu! Wer will nochmal? Wer hat noch nicht??) oder ich bearbeite und beende ein Romanmanuskript, das schon seit langer Zeit bei mir auf der Festplatte schmort. Auch das hätte seinen Reiz. Ohne “schreiben” geht aber nicht. Irgendwas muss ich in Arbeit haben, sonst fühle ich mich nicht ausgefüllt. Ich werde es mir zu gegebener Zeit durch den Kopf gehen lassen. “Tentakelsturm” habe ich vor Ende des Jahres ohnehin nicht fertig. Bis dahin ist ja noch etwas…

Aug 29

Smithworld is the most powerful planet in the galaxy, although its technology appears to be primitive; despite the presence of vacuum tubes and physical relay switches and the total absence of what we consider computers, they have the fastest and most powerful vessels, the most unstoppable weaponry, starkly unbelievable defences, and have demonstrated the ability to reverse-engineer other people’s inventions in a tenth of normal time, while improving on them. The leaders are chosen for their incorruptibility and moral uprightness (for which they have objective tests) and have physical capabilities of heroic stature.

Aug 28

Worum geht es?

Im letzten Band der “Saga of the Seven Suns” müssen alle nochmal richtig bluten, ehe die Sache zu einem zufriedenstellenden Abschluss gebracht wird.

Wie sieht das Buch aus?

Ich habe hier ein sehr schönes britisches Trade Paperback, die beste Ausgabe des Seven Suns-Zyklus.

Wie ist der Stil?

Ist es nur mein Eindruck, oder wollte Anderson diesmal schlicht fertig werden, um mal was anderes schreiben zu dürfen? Manche Kapitel fand ich arg flüchtig geschrieben.

Was gefiel?

Vor allem die zweite Hälfte des Bandes vermochte wieder sehr zu fesseln.

Was gefiel nicht so?

Wie auch bei den ersten sechs Romanen: Zu viele Handlungsebenen mit zu vielen Personen, die mich kalt gelassen haben.

Zu empfehlen?

Trotz aller Kritik halte ich den “Seven Suns”-Zyklus von Anderson für schöne und spannende Space Opera, die sich gut runterlesen lässt.

Aug 26

Lem is a world where angsty, rotund pilots and engineers, robust, hairy officers and very intellectual doctors spend their time using huge amounts of dirty and noisy machinery to hunt colourful robotic dragons that talk in rhymes. They never succeed.

It is rumored that a series of horrific wars between successive waves of colonization have extinguished all life on planet Ringo/Stirling/Kratman, but nobody gives enough of a damn to go look.

Aug 25

Ich bin offensichtlich zu tatterig für das Bemalen von Tabletop-Figuren. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich nur einen einzigen Pinsel habe und die Farben schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben… ich werde mich wohl besser ausrüsten müssen.

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Aug 24

Gestern habe ich die Vorlagen für den vierten Ikarus-Sammelband fertig gemacht. Er enthält die Romane # 10, # 11 und # 12 aus der Feder von mir, Martin Kay und Irene Salzmann. Der Sammelband wird runde 240 Seiten Umfang haben und hoffentlich noch im Verlaufe diesen Jahres erscheinen (die reguläre # 12 ist vergriffen und da macht es keinen großen Sinn, die Episode als Einzelroman nochmal nachzudrucken). Da auch die # 14 mehr oder weniger weg ist, steht der fünfte Sammelband auch für recht bald auf der Tagesordnung.

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Weiterhin beschäftigt bin ich mit der Zusammenstellung der von mir bereits angesprochenen Military-SF-Anthologie. Obgleich eine endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung der Anthologie erst zu Beginn des kommenden Jahres fallen wird, habe ich bereits zwei Storys angekauft, nämlich von Michael McCollum und Sharon Lee & Steve Miller. Auch hat Wolfgang Hohlbein sich bereit erklärt, eine Story für die Anthologie beizutragen. Weitere Namen nenne ich aber erst, wenn ich meine Patschehändchen auf die Beiträge gelegt und Oliver Naujoks & ich diese kritisch gesichtet haben.

Ebenfalls Fortschritte macht die Übersetzung des dritten Atlantis-Romans eines ausländischen Autors. Ich darf demnächst sagen, worum es sich dabei handelt, da Guido Latz gerade erst seine Unterschrift unter die Verträge setzt. Ich kann nur soviel sagen: Es ist ein Klassiker. Und der Autor ist kürzlich leider verstorben.

Kürzlich erhalten habe ich die aktuelle Ausgabe des australischen SF-Magazins AUREALIS. Das zweimal jährlich erscheinende Paperback-Magazin bietet auf etwas mehr als 120 Seiten vor allem Kurzgeschichten, aber auch viele Rezensionen und einige Artikel. Interessant war die Info, dass in Australien eine Dissertation zum Thema “Die Beziehungen zwischen dem US-Militär und der amerikanischen Science Fiction” eingereicht worden ist. Die muss ich haben. Mal gucken, wie ich da ran komme.

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Ansonsten ist es beruhigend, dass auch in Australien nur mit Wasser gekocht hat. Von der Gestaltung des Innenteils kann AUREALIS jedenfalls nicht mit deutschen Publikationen wie “Phase X” oder “Pandora” mithalten, das ist alles sehr konventionell. Mal schauen, was man mir in Zukunft liefert, mein Abonnement läuft über vier Ausgaben.

Aug 23

In der englischsprachigen Usenet-Newsgroup rec.arts.sf.written hat kürzlich jemand einen sehr unterhaltsamen Thread gestartet: Was wäre, wenn in einem imaginären Universum alle Planeten Zivilisationen hätten, die sich am Werk eines SF-Autoren ausrichten? Wie nicht anders zu erwarten, kamen von der ausgesprochen belesenen Posterschaft der Gruppe viele, z. T. sehr witzige Vorschläge, die ich jetzt mal nach und nach hier dokumentieren möchte (vor allem für jene von Euch, die zwar das kewle Facebook und so kennen, aber bei Usenet nur an moderne Hochseefischerei denken). Ich gebe es im Originalton wieder, also ENGLISCH. Das könnt Ihr ja alle.

Asimov is a world which, while superficially democratic is actually controlled behind the scenes by a secret council of psychologists who pull the government’s strings. However they in turn use an artificial intelligence’s calculations to decide what will be the best for the planet as a whole, so really it’s the AI which is in control.

Heinlein is a world where men and women are redheads. Almost everyone wears a sidearm and is trained to use it. There’s no incest taboo, but since everyone has been genetically engineered for long life and good health and away from troublesome recessives it’s not such a big deal.

Aug 22

Worum geht es?

Es ist geschafft: Zandramas wird zum Flicken, alle bekommen viele Kinder & Frauen (andersrum, ähem) und am Ende singen die Götter im Chor.

Wie sieht das Buch aus?

Jajaja.

Wie ist der Stil?

Im letzten Band des Malloreon-Zyklus zieht Eddings nochmal alle Register, da bleibt kein Auge trocken.

Was gefiel?

Eigentlich alles. Ein wunderbar runder Fantasy-Roman, der nicht mehr sein will als gute Unterhaltung und aufgrund gerade mancher Schlichtheit ausgezeichnet funktioniert.

Was gefiel nicht so?

Dass damit der Zyklus am Ende ist. Was sonst soll ich von Eddings lesen?

Zu empfehlen?

Aber immer.

Aug 21

… aber ich habe trotzdem mit der Übersetzung meines dritten Romans für den Atlantis-Verlag begonnen. Ich darf natürlich nicht verraten was und von wem, aber ich habe damit angefangen. Es wird eine eher langsame Arbeit werden, aber der Umfang des Manuskriptes hält sich in zivilisierten Grenzen, also dürfte ich gut vorankommen. Ich vermute, dass der Roman dann irgendwann Anfang 2009 erscheinen wird. Weitere Ankündigungen überlasse ich dem Verlag :)

Aug 20

Worum geht es?

Auch im vierten Band der Malloreon-Saga jagt man der bösen Zandramas hinterher, kämpft gegen Dämonen und es regnet dauernd.

Wie sieht das Buch aus?

Ach, geh weg!

Wie ist der Stil?

Eddings verstand es auch mit Band 4 der Saga, mich zu fesseln, sonst hätte ich das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen.

Was gefiel nicht so?

Die etwas arg platitüdenhaften Zuschreibungen der verschiedenen Völker in Eddings’ Fantasy-Welt gehen mir bisweilen leicht auf den Zeiger.

Was gefiel?

Eigentlich alles andere.

Zu empfehlen?

Na, wer einmal damit angefangen hat, sollte nicht wieder damit aufhören.

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