Sep 30

Der Wurdack-Verlag hat es wahr gemacht und bringt die guten alten “Weltraumpartisanen”-Bücher in neuer Aufmachung vollständig wieder auf den Markt. Kein langwieriges Herumsuchen nach den antiquarisch sündhaft teuren Herder-HCs mehr, man kann Ernst Wurdack für diese verlegerische Entscheidung gar nicht laut genug danken. Die beiden ersten Romane in einem sehr gefälligen Design (aber zumindest für mich stark gewöhnungsbedürftiger Schrifttype) sind jetzt bei mir angekommen und ich freue mich schon darauf, die gesamte Reihe im Regal stehen zu haben. Noch mehr freue ich mich aber darauf, sie auch komplett zu lesen, denn damals, als ich als Schüler die Romane aus der Stadtbibliothek ausgeliehen habe, sind mir einige entgangen. Das gesamte Abenteuer jetzt sozusagen am Stück lesen zu können, ist eine wirklich ganz grandiose Aussicht. Nachdem mich die ersten Brandis-Hörspiele schon richtig schön angefixt haben, sollte mir der Wiedereinstieg in die Reihe leicht fallen. Ich bin jedenfalls very happy und empfehle allen, die wie ich mit den Brandis-Büchern tolle Leseerinnerungen verbinden, es auch mal wieder zu versuchen. Der Ernst hat so viele von den Büchern, der verkauft die sogar!

Sep 29

Kleiner Sachstandsbericht aus der Tentakelecke. Ich habe mein Genie DeBurenberg gerade was unvorhergesehen Ekliges tun lassen, und die Handlung spitzt sich immer weiter zu. Immerhin liegt damit etwas mehr als die Hälfte des Manuskriptes vor, und ich rechne damit, dass ich noch genug Handlung übrig habe. Allerdings sieht es so aus, als würde ich nicht ganz so viel Text wie in Band 2 produzieren. Aber schauen wir mal - ich habe ja noch nicht mal mit der Überarbeitung begonnen, da sind solche Prognosen sicher zu voreilig.

Sep 28

Heute war ich im Kino, die Kinder (und ich) wollten den süßen Film mit den Robotern gucken. Und er bietet in der Tat einige Schauwerte, die nicht nur kleinen Kindern etwas bieten. Die Story ist natürlich vornehmlich niedlich, aber die Animation ist kongenial und einige der Gags sitzen treffsicher. Die Handlung hat ihre rasanten Aspekte, und so verging die Zeit durchaus wie im Fluge. Ein Film, der wirklich Spaß gemacht hat und der sicher auch auf DVD in den Zulauf kommt. Und gegen eine Fortsetzung ist sicher auch nichts einzuwenden, jedenfalls nicht von meiner Seite.
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Sep 26

Worum geht es?

In diesem Roman aus dem Ethshar-Zyklus geht es um eine unsterbliche, gestaltwandlerische 15jährige und einen jungen Mann, der lernt, dass Propehezeiungen nicht alles sind.

Wie sieht das Buch aus?

Nicht so dolle.

Wie ist der Stil?

Schön geschrieben, nicht sonderlich spannend, eher ein angenehmes Plätschern, wie viele der Ethshar-Romane.

Was gefiel?

Wie immer sind es die Charakterzeichnungen der meist jungen Hauptpersonen, die den Reiz der Romane von Watt-Evans ausmachen.

Was gefiel nicht so?

Der Roman wirkt unfertig.

Zu empfehlen?

Ich mag die Ethshar-Romane sehr, aber man sollte keine komplexen, mehrschichtigen Fantasy-Epen erwarten - es sind immer charakterbezogene Schlaglichter, die schlicht sympathisch sind.

Sep 22

… also bis etwa Ende der Woche, bleibt die Küche in diesem Blog kalt, denn ich bin wieder mal unterwegs und werde zwischendurch wohl keine größere Lust bzw. Zeit haben, hier zu bloggen. Erfreut Euch also am schönen Herbstwetter…

Sep 19

Worum geht es?

Der Eisenhorn-Zyklus beschreibt die Abenteuer des Imperialen Inquisitors Gregor Eisenhorn, der mit seinem Team gegen die drei ärgsten Feinde des Gott-Imperators kämpft: Außerirdische, das Chaos und Häretiker - also gegen jeden, der ihn schief anlächelt. Feine Sache. Ein Zyklus aus dem W40k-Universum.

Wie sieht das Buch aus?

Der Omnibus-Band zeigt ein schönes Bild des offenbar übel gelaunten Eisenhorn.

Wie ist der Stil?

Abnett schreibt ausgezeichnet, spannend, vermittelt die Untiefen der Hauptperson kongenial und weiß, wie man anständig Blut vergießt.

Was gefiel?

Das gesamte W40k-Universum ist eine tolle Sache, und der Eisenhorn-Zyklus gilt zurecht als eine der besten literarischen Umsetzungen.

Was gefiel nicht so?

Gar nichts.

Zu empfehlen?

Aus irgendeinem Grunde sind jetzt alle Romane von Abnett auf meiner Amazon-Wunschliste aufgetaucht. Weiß auch nicht, wie das passieren konnte.

Sep 18

Alles geht seinen sozialistischen Gang, daher gab es in letzter Zeit nicht allzu viel Neues. Nein, ich habe noch keinen Verlag für “Kaiserkrieger” gefunden (ich finde es aber nett, dass immerhin zwei Leser dieses Blogs diesbezüglich nachgefragt haben), aber ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn sich etwas tun sollte. Ich arbeite weiterhin kontinuierlich an “Tentakelsturm”, das Manuskript nähert sich beharrlich der 280.000-Zeichen-Marke, und ich bin sehr zuversichtlich, es vor Ende diesen Jahres abschließen zu können. Das ist auch gar nicht schlecht, denn ich muss bis Ende Januar einen halben Rex-Corda-Roman abliefern: Die Fortsetzung der Serie beim Mohlberg-Verlag geht jetzt richtig los und ich stehe bei Heinz im Wort, zumindest einmal im Jahr dazu einen Beitrag abzuliefern. Jetzt muss Manni Rückert nur noch das Exposé abliefern. Husch, husch!

Auch die Übersetzung des neuen ausländischen Erwerbs für den Atlantis-Verlag geht weiter voran, gut ein Fünftel habe ich bereits geschafft. Demnächst darf ich auch erzählen, worum es sich dabei handelt, wenn Guido die unterschriebenen Verträge zurück hat.

Am kommenden 4. Oktober bin ich übrigens auf der (argh) RingCon anzutreffen, zumindest am Samstag. Das hängt weniger mit meiner plötzlichen Begeisterung für Media-Cons zusammen, sondern hat etwas tiefer gehende Gründe, aber ich bin trotzdem gespannt und schaue, dass ich in diesem Blog ein wenig darüber berichten werde. Und danach ist ja auch schon BuCon, wo wir diesmal, wie es scheint, viele der Preisträger des diesjährigen DPP auf der Verleihung begrüßen dürfen. Fein.

Mehr gibt es derzeit nicht zu berichten. Es wird kalt. Ich habe viel Arbeit. Jetzt erstmal einen Kaffee.

Sep 17

On Poul Anderson’s world, pretty much everybody is depressed and moody, due to a troubled past or tragic technology-related seperation from home or loved ones or whatnot. Nevertheless, young folk keep their minds off the longer-term doom and gloom by pursuing careers in espionage (both government and industrial) or general adventuring and exploration.

And on Asaroia, everywhere you go you will meet relatives you did not know about previously, who will proceed to tell you long family anecdotes that you’ve already heard from another viewpoint, telepathically. The more you travel, the more times you’ll run into someone who will end up being your twoo wuv. And the continents are in the shape of interference patterns for electron cloud distributions.

Sep 16

Es gab früher einmal zwei Computerspiele, mit denen ich Nächte zugebracht habe: Nämlich die UFO-Spiele, eines unter Wasser, eines über Wasser, aber beide nach einem Spielprinzip, das damals viele Fans gefunden hat. Man leitete eine geheime Organisation namens X-Com und verteidigte die Erde gegen eine außerirdische Invasion. Der Spannungsfaktor war hoch und die Komplexität beachtlich, mich haben die beiden Spiele damals fast in den Wahnsinn getrieben. Nachdem eine Weile nix kam, wurde später ein weiteres, leider ziemlich schlechtes X-Com namens “Apocalypse” gemacht, das ziemlicher Dreck war. Kürzlich habe ich in einer müßigen Minute mal bei Tante Google geguckt, ob die schöne Idee von damals denn mittlerweile anderweitig wieder aufgegriffen wurde und siehe da: Drei weitere Titel sind erschienen! “UFO Aftershock”, “UFO Afterlife” und “UFO Extraterrestrials”, die ich mir daraufhin flug bestellt habe. “UFO Aftershock” ist tatsächlich das alte Spiel mit moderner Grafik und interessantem Kampfsystem, schön spannend und gut aufgemacht. Es hat sich nicht ganz das alte X-Com-Feeling wieder eingestellt, das kam dafür bei “UFO: Extraterrestrials” gut rüber, dessen Grafik aber ziemlich grottig ist, vor allem, was die wackeren Spacemarines anbetrifft, um die sich ja letztendlich alles dreht. Es hält sich weitaus enger an die historischen Vorbilder, was ich als Pluspunkt werte - ich bin da konservativ -, letztlich hat mir aber “Aftershock” aufgrund der moderneren Aufmachung und der weitaus besseren Sounds (und der letztlich interessanteren Geschichte) besser gefallen. “Afterlife” habe ich noch nicht gespielt, ich werde zu gegebener Zeit berichten.

Sep 15

Colony planet Niven is run in a fairly dystopian fashion, the people don’t really notice; they’re busy puzzle-solving how to get practical use out of psychic powers that have interesting limitations (physical description: the planet is habitable by humans on at least one point at one particular time). Niven’s world is part of a double planet with Pournelle’s world. At periPournlesse, the psychic powers go away and puzzle-solving takes a back seat to violence. Naturally, the dystopia remains.

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