Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich habe das Problem, dass ich Fehler in meinen eigenen Manuskripten kaum zu entdecken in der Lage bin. Da lese ich einen Text x-mal durch und der blöde Buchstabendreher oder das fehlende Komma, was mir in anderen Texten mit nacktem Hintern ins Gesicht springen würde, bleiben mir verborgen. Das ist ziemlich ärgerlich, vor allem dann, wenn ein Lektorat mir meine Texte in rote Farbe tunkt und ich haareraufend vor dem Rechner sitze, um das alles noch zu korrigieren. Ich habe mir daher vorgenommen, für “Tentakelsturm” mal ein paar Techniken auszuprobieren, die mir kürzlich empfohlen wurden, nämlich:
- den gleichen Text in anderer Schriftart und anderem Satzformat ausdrucken und lesen
- den gleichen Text nicht vorwärts, sondern rückwärts zu lesen - also von der letzten zur ersten Seite
- den Text laut vorlesen oder durch ein text-to-voice-Programm vorlesen lassen
Ob was davon klappen wird, meine Fehleridentifikation zu verbessern, kann ich noch nicht sagen. Aber ich denke, es ist wert, das einmal auszuprobieren.