… den der Imperator in Star Wars nie hatte: Der “Tausend Ewok”-Teppich.
… den der Imperator in Star Wars nie hatte: Der “Tausend Ewok”-Teppich.
Es ist Sonntag, und nachdem ich gerade meinen staatsbürgerlichen Wahlpflichten nachgekommen bin, nun ein paar Worte zum gestrigen Treffen in Aumenau. Wie jedes Jahr versammelte sich die Elite der deutschen Phantastik-Szene usw. usf. Hier einige Highlights des gestrigen Tages:

Generaldirektor Latz: “Ich habe ein Herz für Kinder!”

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Zamorra-Autor Balzer lacht erfreut, Martin Kay im Hintergrund ist auch glücklich.
Als ich abreisen musste, um meiner Frau am gleichen Abend noch die Gelegenheit zum Freigang zu gewähren, habe ich übrigens vergessen, meinen Conbeitrag zu zahlen. Aber Guido war ja noch da, der hat’s ja!
Ja, ich meine Euch! Ihr, die Ihr erzittert, wenn Ihr meinen Namen auch nur hört! Ihr, die Ihr vor Erwartungsfreude und Begeisterung kaum schlafen könnt, wenn ein neuer Roman von mir angekündigt wird! Ihr, die Ihr Euer letztes Hemd geben würdet, um endlich wieder etwas von mir lesen zu können! Ihr, die Ihr den ganzen Tag vor diesem Blog sitzt, die Seite im Minutentakt erneuert, nur, um ja keinen Tropfen kostbaren Nektars der Weisheit zu verpassen, der aus meinen Fingern tropft!
Ja, Ihr! Ihr alle! Frohlocket! Denn ich könnt mir heute auf besondere Art huldigen und ein erfreutes Lächeln des Wohlwollens auf meine männlichen Gesichtszüge zaubern: Ihr könnt die ersten beiden Kaiserkrieger-Romane vorbestellen! Auch im Hardcover! Jetzt gleich! Warum lange zögern? Zeigt Euch meiner Gnade würdig!
Schreitet sogleich zur Tat!
Wie schön! Endlich wieder ein Eintrag, in dem ich viel über mein Lieblingsthema sprechen darf: MICH!
Denn wie mir Generaldirektor Latz mitteilte, wird der dritte Band der Tentakeltrilogie nun ENDLICH kommende Woche erscheinen. Das hat zumindest die Druggerei zugesichert. Meine Herren. Da ich Herrn Latz am Samstag ja auf dem GrillCon treffe, werde ich die Gelegenheit nutzen, ihm mal eines vor den selbigen zu geben.
Wir haben mittlerweile auch einen Titel für die MilSF-Anthologie gefunden: STERNSOLDATEN wird sie heißen. Ich werde einen Coverentwurf vorstellen, sobald Herr Wurdack mit Geldzählen fertig ist.
Im Kaiserkriegerblog habe ich mir erlaubt, einen Lesetipp zu geben, für all jene, denen das Warten auf Band 1 zu lang wird.
Am vergangenen Samstag hat Hermann Ritter geheiratet. Damit hat er bestimmt genügend positive Schwingungen getankt, um im Oktober auf dem BuchmesseCon die DPP-Preisverleihung durchführen zu können. Ich werde definitiv nicht da sein, aber Hermann ist, wie wir wissen, ein mehr als würdiger Vertreter.
Nach langer Verzögerung - aber auch Druckereien sind vor der Ferienzeit nicht verschont - ist nun auch endlich “Rettungskreuzer Ikarus” # 39 erschienen. In “Ehrliche Geschäfte” setzt Irene Salzmann die mit Band 38 begonnene Geschichte unseres neuen Zyklus fort. Übrigens immer noch eine sehr gute Gelegenheit, in die Serie einzusteigen…

Als Autor von alternative-history-Romanen war es für mich übrigens kürzlich ein besonderes Erlebnis, jemanden zu treffen, der bekanntermaßen in einigen Aspekten erkennbar aus der frühen Bronzezeit stammt.
Robert Feldhoffs Tod kam für viele als Schock, da er nie ein großes Aufheben um seine Erkrankung gemacht hat. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die in der Öffentlichkeit in großes Klagen ausbrechen, wenn jemand verstirbt, den man eigentlich gar nicht kannte (ich stand nur ein paar Mal mit ihm auf der Bühne, als PR mal wieder den DPP gewonnen hat). Ich denke, die beste Art und Weise, ihm Respekt zu erweisen, habe ich heute gezeigt, indem ich den zweiten der “neuen” Planetenromane käuflich erworben habe: “Die Show der Sterne” von, naja, eben Robert Feldhoff. Was gibt es Besseres für einen Autor, wenn er auch nach seinem Tode noch gelesen wird? Diese Art von Respekt erweise ich gerne.
Die MilSF-Anthologie hat - fast - einen Titel. Wir haben die Suche auf zwei potentielle Begrifflichkeiten eingegrenzt. Ja, wir machen es mal wieder spannend…
Meine Arbeit an Ikarus # 43 geht kontinuierlich weiter, ich habe jetzt die Marke von 30.000 Zeichen erreicht. Auch der dritte Kaiserkrieger-Roman wächst langsam, dort liege ich jetzt bei 440.000 Anschlägen. Ich sollte zwar schon viel weiter sein, aber meine schriftstellerische Energie war in letzter Zeit nicht ausreichend für kontinuierliche Arbeit. Ich bin zuversichtlich, dass sich das wieder ändern wird, schließlich gibt es noch so viele Geschichten zu erzählen.
Heute habe ich auch mit der Einarbeitung der Korrekturen in “Eobal” begonnen - erstmal meiner eigenen, die Externer haben ja noch gar nicht stattgefunden. Damit lasse ich mir jetzt aber auch noch viel Zeit.
Das wäre es für’s Wochenende. Ich wünsche einen geruhsamen Sonntag
Es gibt Leute, die behaupten, dass es zum Ende dieses Jahrhunderts die SF als Genre nicht mehr geben werde. Wer den verlinkten Artikel liest, wird feststellen, dass der Autor eine sehr distinkte Trennung der SF von Science Fantasy, Alternative History, Space Operas und Military SF macht, was die Diskussion ein klein wenig ad absurdum führt. Dabei hat der Autor dieses Essays kürzlich in der Newsgroup rasfw weitaus realistischere Gründe genannt, warum die SF enden könnte:
1. Die Galaktische Kultur kontaktiert uns endlich und wir werden Juniorpartner der galaktischen Zivilisation. Raumschiffe! Aliens! T… nee, die haben wir schon.
2. Die Großen Alten kehren zurück und bevorzugen SF-Leser als Hauptspeise.
3. An Schulen werden Kurse eingerichtet, in denen junge Männer lernen, Frauen anzusprechen, woraufhin eine komplette Konsumentenschicht wegfällt.
Fällt jemandem noch etwas ein?
… neben der Tatsache, dass kommendes Jahr mit dem Roman “Zookland” von William Sweats der ultimative Zombiethriller bei Atlantis erscheint, ist diese Studie, die wissenschaftlich untermauert, dass die Menschheit gegen Zombies langfristig keine Chance hätte und wir daher dem Untergang geweiht sind. Bäh. Unsere Zukunft besteht also aus Gehirne auslöffeln? Wollen wir hoffen, dass es da nirgendwo Experimente gibt, die gerade gründlich schiefgehen…
In other news: Die MilSF-Anthologie ist fertig, zumindest inhaltlich. Jetzt noch ein wenig Korrektorat und dann noch ein Cover und, achja, einen Titel sollten wir uns noch ausdenken…
Es ist heiß draußen und ich sitze im Büro und versuche, so viel wie nur möglich bis zum Ende dieses Monats zu schaffen. Die Schulferien sind diese Woche vorbei, und das ist zumindest insofern praktisch, weil ich dann nicht mehr zum Babysitten abkommandiert werde, wenn meine Frau fort muss. Ich habe nebenher einen neuen Eintrag in mein Kaiserkrieger-Blog geschrieben, wie bereits erwähnt, belasse ich es bis zum Erscheinen des ersten Bandes mit 2-3 Einträgen pro Monat, damit die Website am Leben bleibt. Sie wird auch noch grafisch überarbeitet, aber die damit beauftragte Künstlerin schaut lieber markigen napoleonischen Soldaten in engen weißen Hosen zu, wie sie mit dem Säbel hantieren. Was ist nur aus der holden Weiblichkeit geworden?
Nachdem ich in den letzten Tagen, nicht zuletzt aufgrund einer längeren Erkältung, relativ viel zum Lesen gekommen bin, was sich hier ja auch niedergeschlagen hat, ist diese Phase jetzt erstmal vorbei, wie es scheint. Ich habe mir jedoch vorgenommen, weiter an meinem SUB zu arbeiten und auf dem Tisch liegt derzeit der PAN-THAU-RA-Zyklus aus der Perry-Rhodan-Serie. Mal gucken, wie der mir mundet.
Worum geht es?
Troubleshooter und Troublemaker Commander Wilson Cole wird auf ein Schiff versetzt, das den Aussatz der Raumflotte beherbergt, aber lässt sich trotzdem nicht davon abhalten, diverse Heldentaten zu begehen. Das bekommt ihm nicht gut und am Ende bleibt ihm nur Meuterei.
Wie sieht das Buch aus?
Ich habe ein Hardcover vorliegen mit einem langweiligen Cover.
Wie ist der Stil?
Resnick mangelt es an der Fähigkeit zur Exposition. Es passiert viel und das ist auch ordentlich geschrieben, aber mir fehlt etwas.
Was gefiel nicht so?
Für den überschaubaren Umfang des Romans passiert zuviel auf einmal.
Was gefiel?
Das Beschriebene ist durchaus spannend gemacht.
Zu empfehlen?
Gehört sicher nicht zu meinen Favoriten, ich werde die Fortsetzung aber mal abschießen, wenn sie billig zu haben ist.