Sep 29

Das ist mal ein wirklich schönes Lied, hier lohnt es sich, genau dem Text zu lauschen. Kuschelig!

Sep 28

Wir haben die MilSF-Anthologie übrigens umbenannt - statt “Sternsoldaten” sind es jetzt “Weltraumkrieger”. Bald haben wir alle Alternativen durch. Am Ende wird sie wahrscheinlich “Dirk und Oliver ihre welche Storysammlung mit Krachbumm” heißen. Gnmpf.

Nach dem gestrigen, doch recht erfreulichen Wahlergebnis (ich bewahre meine Begeisterung erst einmal für den Zeitpunkt auf, wenn ich den Koalitionsvertrag gelesen habe), durfte ich dieses auch gleich drei Stunden lang im Saarländischen Rundfunk analysieren helfen. Ich fand es beruhigend, dass meine Ansichten offenbar heute von vielen Kommentatoren geteilt werden, so sehr habe ich also nicht daneben gelegen. Es passt irgendwie zum Anti-Höhepunkt des “nach der Wahl”, dass die Maler, die gerade das Treppenhaus des Gebäudes renovieren, in dem ich wohne, bereits Wahlplakate benutzen, um Flecken auf dem Steinboden zu vermeiden. So schnell ist das Superwahljahr schon wieder vorbei…

Diese Woche habe ich mir vor allem vorgenommen, endlich beim Liaden-Roman mit der Übersetzung wieder voranzukommen - die Beanspruchungen der letzten Wochen waren dieser Arbeit nicht zuträglich. Und da ich kommende Woche schon wieder weg bin, will ich in den nächsten Tagen zumindest 20-25 Seiten schaffen, damit das endlich mal zu einem Ende findet. Dazu kommt noch das Lektorat eines Ikarus-Romans und irgendwann will ich ja auch noch mal wieder was schreiben. Und nein, eine Nachtschicht wollte ich eigentlich nicht einlegen…

Sep 26

Eine Woche Griechen betüddeln ist geschafft, jetzt steht das Wahlwochenende an. Morgen werde ich nicht nur meine staatsbürgerliche Pflicht ausüben, sondern diese am Abend im Saarländischen Rundfunk auch gleich noch kommentieren dürfen. Kommende Woche ist es dann wieder ein wenig ruhiger, um dann am Samstag nach Indien abfliegen zu dürfen. Das bedeutet, dass ab dann dieses Blog bis zu meiner Rückkehr wieder sehr schweigsam sein wird, ich weiß nicht mal, ob ich an meinem Zielort Handyempfang haben werde :)

Hinweisen möchte ich noch einmal auf die Tatsache, dass ich Kurzgeschichten für den 2010 geplanten neuen Ikarus-Sonderband entgegen nehme. Dies ist besonders als virtueller Arschtritt für Norbert Seufert zu verstehen, damit der auch mal was anderes tut als Kettenhemden zu stricken.

Der Tentakelsturm-Lesezirkel im Forum von sf-fan.de, der sich langsam dem Ende zuneigt, hat erwartungsgemäß ein gemischtes Ergebnis aus Lob und Kritik hervorgebracht. Ich bin zuversichtlich, dass einige der angesprochenen negativen Aspekte in meinen ab 2010 erscheinenden Kaiserkrieger-Romanen keine so große Rolle spielen werden. Man lernt ja dazu und entwickelt sich weiter…

Die MilSF-Anthologie ist in der post production beim Verlag. Ich habe noch kein Signal bekommen, wann sie genau in die Druckerei geht, bin aber voller Hoffnung, dass das nicht mehr allzu lange dauern wird. Sobald ich Genaueres weiß, werdet Ihr es als Erste erfahren.

Ich würde ansonsten gerne über gigantische Fortschritte bei der Abfassung meiner aktuellen Projekte berichten - den dritten Kaiserkrieger-Band sowie Ikarus # 43 -, aber das wäre gelogen. Ich habe in der vergangenen Woche exakt gar nichts geschrieben. Null. Nada. Nix. Vielleicht finde ich dieses Wochenende ja genug Muße, um mich wieder daran zu setzen…

Sep 22

Worum geht es?

Im zweiten Band der Ravenor-Trilogie jagt man weiter einer großen Verschwörung nach, die sich offenbar um die Wiedererweckung einer antiken Sprache dreht, durch deren Gebrauch man sich selbst quasi zu Gottheiten erhebt. Dass Inquisitor Ravenor nur einen Gott kennt, und zwar den Imperator, kann er derlei natürlich nicht zulassen.

Wie sieht das Buch aus?

Wie ein Heavy-Metal-Plattencover :)

Wie ist der Stil?

Spannend und abwechslungsreich.

Was gefiel nicht so?

Lag es an mir oder am Buch, jedenfalls gab es irgendwo in der Mitte einen ziemlichen Hänger.

Was gefiel?

Alles andere.

Zu empfehlen?

Ein spannender Roman mit einem furiosen Finale und Band 3 wartet schon.

Sep 17

Am kommenden Montag beginnt im Forum der Website sf-fan.de ein Lesezirkel zum dritten Roman der Tentakeltrilogie. Ich werde dort jederzeit und gerne Frage und Antwort stehen bzw. auf Meinungsäußerungen reagieren. Wer mitmachen will, sollte fix ein Exemplar beim Dealer seines geringsten Misstrauens bestellen und ab Montag im Forum dabei sein. Da ich das besondere Vergnügen haben werde, in der kommenden Woche auch noch eine Delegation griechischer Sozialarbeiter mit den Segnungen der saarländischen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik vertraut zu machen, werde ich nur am späteren Nachmittag online sein (was übrigens auch dazu führt, dass die Aktualisierungsrate dieses Blogs kommende Woche sicher ziemlich in den Keller gehen wird).

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Sep 17

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Sep 16

Thomas Harbach hat sich gewohnt ausführlich mit dem dritten Tentakelroman auseinander gesetzt und kommt hier zu einem eher gemischten Fazit. Da ich mir fest vorgenommen habe, Rezensionen zu meinen Romanen nicht zu kommentieren, lasse ich diese Meinungsäußerung, wie es sich gehört, als solche stehen. Einen klitzekleinen Aspekt muss ich aber auf jeden Fall erwähnen: Ungeachtet der Frage, wie der Roman - oder der ganze Zyklus - beim Rezipienten ankommt (das kann ich nur im Grenzbereich beeinflussen), parodistisch sollte nichts von alledem sein. Ich bin nicht Uwe Post :)

Sep 15

Worum geht es?

Mit ihrem neuen Kommando patrouilliert Kris Longknife am Arsch der Galaxis auf Piratenjagd, nur um einem Attentatsplan gegen den Ersten Bürger der Greenfeld-Föderation auf die Schliche zu kommen, was im Erfolgsfalle einen Krieg auslösen könnte…

Wie sieht das Buch aus?

Die Longknife-Taschenbücher sind schön gemacht, auch dieses.

Wie ist der Stil?

Shepherds Bücher werden oft als die “besseren Harrington”-Romane bezeichnet, was sicher vor allem daran liegt, dass Shepherd weiß, dass endlose Infodumps und seitenlange Dialoge über unwichtiges Zeugs zu vermeiden sind wie der Teufel das Weihwasser. Daumen hoch!

Was gefiel nicht so?

Gar nichts.

Was gefiel?

Die spannende Handlung, der aufblitzende Humor, die interessante Handlungskonstruktion - einfach alles.

Zu empfehlen?

Kris Longknife-Romane sind sehr solide und unterhaltsame MilSF, die nur zu empfehlen ist.

Sep 14

Worum geht es?

Gideon Ravenor, Mitglied der Inquisition, gerät in diesem Roman aus dem W40k-Universum an einen Drogenhandel mit häretischem Material sowie einer dahinter liegenden, weitaus gefährlicheren Verschwörung.

Wie sieht das Buch aus?

Ein durchschnittliches MMP.

Wie ist der Stil?

Ich lese Abnett wirklich gerne. Er hat sowohl ein Händchen für die Charakterdarstellungen wie auch für Action und seine Romane “atmen” das W40k-Universum, ohne es zu verherrlichen.

Was gefiel nicht so?

Es fehlte manchmal etwas der “gotische”, blumige Auftritt der Vertreter des Gott-Imperators, es wirkte alles etwas arg “sachlich”.

Was gefiel?

Der ganze Rest.

Zu empfehlen?

Ich habe die komplette Ravenor-Trilogie hier liegen :)

Sep 12

Während Martin Kay immerhin über einen knackigen Bombay-Aufenthalt berichten kann, wie man seinem Blog entnehmen kann, habe ich leider aus Georgien weder Fotos noch Geschichten mitgebracht. Aber ich führe eben ein deutlich langweiligeres Leben als ein dynamischer Speditionskaufmann und Erfolgsautor aus Dortmund. Dass die fast vier Stunden in der Holzklasse von Austrian Airlines mitten in der Nacht ziemlich scheiße waren, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Jetzt sitze ich im Flughafen von Wien und warte auf meinen Anschlussflug. Wie schön, dass es hier kostenloses WiFi gibt :)

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