Apr 30

Heute ist das Poster zu “Die Ankunft” gekommen - auf dem ColoniaCon im Juni könnt Ihr es bewundern.

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Apr 29

Es gibt verschiedene Dinge zu berichten.

Da wäre zum einen die Tatsache, dass ich jetzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum ColoniaCon kommen werde. *Schweiß von der Stirn wisch* Ich werde an meinem schmucken Kaiserkrieger-T-Shirt zweifelsfrei zu identifizieren sein. Der Band sollte dann eigentlich auch aus der Druckerei sein. Ihr müsst ihn dann alle kaufen. Vielen Dank.

Dann wäre da zum anderen die Information, dass der Atlantis-Verlag auch meinen SF-Krimi-Thriller “Eobal” angekauft hat. Er wird irgendwann erscheinen, wenn a) André Piotrowski das Manuskript durchgekaut und wieder ausgespuckt hat (glaubt mir, so sieht es danach meistens aus… schluchz…) und b) ein Cover vorliegt, zu dem ich bereits recht konkrete Vorstellungen habe. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Worum geht es in “Eobal”?

Casimir Daxxel, der junge Konsul der Galaktischen Akte auf der Randwelt Eobal, hat es nicht leicht: Er wird von allen gehasst und sein Job ist mühsam. Als er eines Morgens die Leiche seines einzigen Freundes, des turulianischen Botschafters Dhloma, im Foyer seines Konsulats findet, beginnen die Probleme erst richtig. Er wird mit Dingen konfrontiert, die er sich niemals hätte träumen lassen: Galaktopolitische Spannungen, reizende Echsenfrauen, korrupte Polizeichefs, höchst gefährliche Drogengeschäfte und mehrere Versuche, ihn vom Leben zum Tode zu befördern. Daxxels einzige Verbündete ist die Marinesoldatin Josefine Zant, offiziell für die Sicherheit des Konsulats verantwortlich, aber offenbar vielfältiger begabt. Als schließlich auch noch Söldner, Kampfkreuzer und sehr seltsame Verwandtschaftsverhältnisse dazu kommen, spürt der junge Diplomat, dass er mit dieser Situation wahrscheinlich leicht überfordert ist…

Apr 28

Worum geht es?

Im zweiten Band der “Annals of the Chosen” macht der neue Wizard Lord sehr seltsame Dinge, von denen die Erwählten nicht genau wissen, ob sie nun böse sind oder nicht. Das klärt sich aber am Ende des Romans. Böse.

Wie sieht das Buch aus?

Das Cover verursacht bei mir Kopfschmerzen.

Wie ist der Stil?

Watt-Evans schreibt schön, stimmungsvoll, mit feinen Charakterisierungen, sehr sympathisch und auch spannend.

Was gefiel nicht so?

Die Exposition war langweilig und überflüssig.

Was gefiel?

Alles andere.

Zu empfehlen?
Band 3 im Zulauf.

Apr 27

Es kamen einige Buchlieferungen dieser Tage, und irgendwann werde ich diese Werke vielleicht sogar lesen. Da wäre erstmal “House of Reeds” von Thomas Harlan, Teil eines Zyklus, der größtenteils vergriffen ist und den ich mir jetzt etwas mühsam antiquarisch kaufe. Da es nicht der erste Band ist - den habe ich noch nicht -, werde ich das Buch so bald nicht lesen. Dann wäre da der aktuelle Band des Merrimack-Zyklus der SF-Queen of Tentacles, Rebecca Meluch, mit dem Titel “Strength and Honor” (naja, nicht so irre originell). Zum dritten liegt hier der vierte Band des Clone-Zyklus von Steven L. Kent, “The Clone Betrayal”, da muss ich aber erstmal den dritten Band lesen. Ebenfalls angekommen ist der aktuelle Roman des “Lost Fleet”-Zyklus von Campbell mit dem Titel “Victorious”, auf den freue ich mich ganz besonders. Schließlich habe ich mir noch was ganz anderes gekauft, nämlich ein älteres Werk namens “Bridge of Birds” von Barry Hughart, ein Fantasy-Roman, der mir aus verschiedenen Gründen von vielen Seiten empfohlen wurde. Und da liegt er jetzt auch.
Irgendwann werdet Ihr diese Werke in diesem Blog wiederfinden. Vielleicht sogar noch dieses Jahr. Vielleicht aber auch nicht…

Apr 26

Ich sitze endlich wieder an Ikarus # 43 - und weil das so ist, hier eine kleine Leserprobe:


Noel Botero hatte ziemlich genaue Vorstellungen über seine Zukunft.
Seine wenig erfreuliche Kooperation mit Kronprinz Joran hatte immerhin etwas Positives gezeitigt: Sie hatte seinen Horizont erweitert. Als er noch einfacher, wenngleich unsterblicher Wissenschaftler gewesen war, hatten seine Träume ein relativ bescheidenes Maß erreicht. Ein Leben in Luxus, Geldmittel jeder Menge, willige und dienstbare Frauen, ein gut ausgestattetes Labor für seine Experimente und niemand, der ihm dabei hinein redete - das war schon alles gewesen.
Botero musste lachen, als er daran dachte. Wie kleingeistig er doch gewesen war! Nur so war es möglich gewesen, dass ein Genie wie er sich freiwillig einem Kretin wie Joran hatte unterwerfen können! Nein, er hatte dazu gelernt. Dieses Dasein des sorglosen Müßiggangs war nicht das Richtige für ihn. Oh, er hatte durchaus weiterhin Interesse an Wohlstand, Frauen und einem guten Labor - schließlich wollte man ja in allem in Übung bleiben. Aber jetzt verlangte ihm durchaus nach mehr. Joran hatte ihm gezeigt, welches Ziel sich wirklich lohnte. Es war Macht. Umfassende Macht. Die Art von Macht, die anderen das Fürchten lehrte und die vor allem aus jeder Arroganz Entsetzen machte, sobald sie eingesetzt wurde. Ja, Botero hatte von Joran gelernt, was es bedeutete, diese Art von Macht zu haben, wenngleich nur in Ansätzen und für kurze Zeit.
Aber hier war etwas im Gange, das ihm möglicherweise helfen würde, das zu erreichen, an dem sein ehemaliger Herr gescheitert war.
Botero kannte seine Schwächen. Eine allzu große Bescheidenheit, ja ein fast schon frugales Denken hatte ihn lange in seiner Entfaltung behindert. Die Tatsache, dass er biologisch unsterblich war und dass dies unendliche Möglichkeiten für ihn bedeutete, hatte sich erst langsam in seinem Bewusstsein etabliert. Joran hatte ihn abgelenkt. Ja, darin war der glücklich verstorbene Kronprinz nicht schlecht gewesen. Er hatte ihn mit mehr gelockt, als sich Botero damals hatte vorstellen können, und damit die Tatsache verborgen, dass er eigentlich noch viel, viel mehr hätte erstreben können. Jetzt, nach dem Ende dieser unseligen Episode, war Boteros Verstand frei, ungebunden, in jeder Hinsicht absolut kreativ.

Apr 24

Und hier, weil es so schön ist, die Endversion.
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Apr 24

An den Schriftzügen wird noch gearbeitet, aber das Bild selbst ist soweit fertig: Das Cover von “Die Ankunft”.

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Apr 22

Nein, damit meine ich keines meiner Manuskripte - die bedürfen in der Regel mehr als nur einer leichten Überarbeitung -, sondern mich selbst. Immerhin mache ich weiterhin behutsame Fortschritte bei “Zookland” - das muss auch endlich fertig - und heute morgen habe ich einen wunderschönen Entwurf des Covers des ersten Kaiserkrieger-Bandes erhalten, der mir sehr gefallen hat. Ich hoffe, bald eine definitive Version online stellen zu dürfen. Da alle anderen Arbeiten soweit gemacht sind, sollte einem baldigen Erscheinen des Romans auch nichts mehr im Wege stehen.
Dieses Wochenende ist der AndyCon - ich grüße herzlich alle, die es, im Gegensatz zu mir, dorthin schaffen. Ich werde das Wochenende im Büro verbringen und eine Mission vorbereiten, die mich im Juni für einige Wochen in das schöne Kasachstan führen wird. Ehrlich, ich wäre lieber in Berlin. Aber es geht nicht. Sehr, sehr schade. Und das Schlimmste: Je nachdem, wie die Reiseplanung läuft, steht auch der ColoniaCon für mich auf der Kippe. Auch das wäre nicht sehr erfreulich für mich. Da auch der BuCon dieses Jahr wieder gestrichen ist - wann soll ich denn Guido knuddeln??? Ich hoffe aber noch auf eine bessere Terminierung.
So, jetzt muss ich mich wieder an die Arbeit machen.

Apr 20

Worum geht es?

Im zweiten Teil der “Astropolis”-Trilogie muss unser Held Imre Bergamasc nicht nur einen Verrat in den eigenen Reihen seines wieder hergestellten Imperiums bekämpfen, sondern auch weiterhin die Ursache für die Vernichtung des ersten “Kontinuums” suchen, den wahren Machtkampf dahinter entdecken und seine eigene Rolle in der Vernichtung der galaktischen Zivilisation. Wie schon im ersten Band, lässt er sich damit einige zehntausend Jahre Zeit.

Wie sieht das Buch aus?

Ein ordentliches Paperback.

Wie ist der Stil?

Sean Williams schreibt spannend, aber manchmal etwas zu konfus für einen simplen Verstand wie den meinen.

Was gefiel nicht so?

Das Rätselraten wird manchmal etwas übertrieben.

Was gefiel?

Die Äonen und die ganze Galaxis umspannende, geheimnisvolle Story.

Zu empfehlen?

Band 3 liegt schon auf meinem SUB.

Apr 19

… wollte ich heute ja einen umfangreichen Blogartikel schreiben, in dem ich zentrale Fragen der Zeit zu beantworten gedachte. Fragen wie: Warum sind SF-Autoren, die sich für ein Geschenk Gottes halten, immer auch gleichzeitig entsetzliche Mimosen? Warum ist Kaiserkrieger # 1 immer noch nicht erschienen? Warum komme ich mit Ikarus # 43 nicht aus dem Quark? Was ist der Sinn des Lebens?
Ich werde die Beantwortung dieser Fragen auf ein andermal verschieben müssen, denn ich springe gleich in eine fast achtstündige Zugfahrt gen Berlin, da ich dort morgen ein Meeting habe. Vulkanasche sei Dank. Und morgen Nacht geht es gleich wieder zurück. Das freut die Bahn, aber nicht mein Sitzfleisch, und die UMTS/GPRS-Verbindungen sind meistens auch richtig scheiße unterwegs. Also packe ich mir reichlich Lesestoff ein, für irgendwas muss dieser Kraftakt ja gut sein. Mal auf den E-Book-Reader gucken: Ja, noch zwei ungelesene John-Carter-Romane gespeichert. Und etwas toten Baum nehme ich auch noch mit.
Wir hören voneinander. Sagte ich schon, dass ich isländische Vulkane voll scheiße finde?

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