Aug 31

… ich muss Euch den aktuellen Entwurf zum Cover von “Zookland” zeigen, wie immer aus der Feder des genialen Timo Kümmel:

Zookland klein Vol 3 ohne Silhouettenganzklein.jpg

Aug 31

Worum geht es?

Der Luftbändiger Aang tritt in diesem ersten von drei geplanten Filmen der Avatar-Trilogie gegen die Feuernation an. Adaption einer Anime-Cartoonserie, die ich mindestens 1864321mal im Fernsehen gesehen habe, weil meine Kinder sie toll finden - zu Recht übrigens, die Serie ist sehenswert.

Wie ist der Film gemacht?

Schöne Effekte sind ja heute nix besonders mehr. Hier aber sind sie das Einzige, was ich positiv hervorheben kann. Der Film ist einfallslos zusammengeschustert, ohne echte Höhepunkte, ohne Spannungsbogen, mit bergeweise dünnen Dialogen und einigem an Chargieren. Ich habe mich gepflegt gelangweilt.

Was gefiel nicht so?

Fast alles. Das war richtig Grütze.

Was gefiel?

Die Dampfkriegsschiffe der Feuernation. Die waren grandios, so eins will ich als Modell.

Zu empfehlen?

Wer, wie ich, die Serie toll fand, sollte sich diesen beknackten Film wirklich ersparen.

Aug 30

War dann ja offenbar zu erwarten.
Es sei mir gestattet, als Autor, der in kleinen Genre-Verlagen publiziert, darüber sehr erfreut zu sein.
“Die Ankunft” hat die Schallmauer von 1000 Exemplaren Auflage durchbrochen. Die Romane von mir, die das bisher geschafft haben, lassen sich an wenigen Fingern abzählen: Ikarus # 1 und 2, mein “Abenteurer”-Roman. Einige Romane aus Projekt 99-Zeiten hatten eine vierstellige Auflage, wenn ich mich recht entsinne.
Dank an all meine Leserinnen und Leser!

Aug 29

Das hat doch irgendwas zu bedeuten, oder?
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Aug 28

“Die Ankunft”.
Ich weiß, Amazon-Rankings. Ich weiß.
Trotzdem…
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Aug 27

Worum geht es?

In dieser finnischen Klamotte verschlägt es Captain Pirk, Commander Dwarf und Commander Info in unsere Vergangenheit und sie beschließen, des langen Wartens müde, ein eigenes Imperium zu errichten, das dann später per Wurmloch einen bösen Konflikt mit der Raumstation Babel 13 ausfechtet.

Wie ist der Film gemacht?

Es ist der Kulminationspunkt einer Reihe von finnischen ST-Verarschungen, die sich vor allem durch einige zündende Gags, aber auch viel bodenlose Albernheit, bemüht-sympathische Laiendarsteller und sehr ordentliche, ja professionell wirkende CGI-Effekte auszeichnet. Wir alle warten auf die neue Produktion aus der gleichen Schmiede namens “Iron Sky”.

Was gefiel nicht so?

Es ist bei so einem Film beinahe unausweichlich, dass nicht alle Gags ins Schwarze treffen.

Was gefiel?

Dass einige Pointen richtig gut rübergebracht wurden und dass alle mit erkennbarem Spaß und großer Respektlosigkeit agieren.

Zu empfehlen?

Ich fand’s lustig.

Aug 26

Wer mich kennt - und dieses Blog aufmerksam liest -, weiß: ich bin ein Freund von Gadgets. Damit bin ich nicht alleine (es gibt gerüchteweise weitere Phantastikautoren, die feuchte Augen bekommen, wenn etwas leuchtet, cool aussieht und Geräusche macht), aber ich möchte für mich in Anspruch nehmen, dass ich ein besonders eifriger Verfechter der Kirche zum Ständigen Neukauf Sinnloser Hardware (KzSNSH) bin. Es ist, als würde etwas bei mir aussetzen. Aber lassen wir die Psychologie.
Ich warte derzeit ja noch auf “mein” ipad. D.h. ich will kein ipad, sondern erhoffe mir von einem der Konkurrenzprodukte mehr. Nachdem Plastic Logic den QUE-Reader auf Eis gelegt hat, sind nun andere Kandidaten nach vorne gerückt. Auf Platz 1 steht zur Zeit der Adam des indischen Startups “Notion Ink”, aber auch das Galaxy Tape von Samsung erfreut mein Gadgetherz durchaus.
Während meines Aufenthaltes in Indien kam ich nicht umhin, einschlägige Vertriebsorte aufzusuchen und natürlich waren die freundlichen Verkäufer sehr gut darin, mir ein preiswertes (ich sag mal nicht billig) chinesisches pad aufzuquatschen. Die finanzielle Investition lag im zweistelligen Dollarbereich, aber natürlich war das erworbene Gerät… suboptimal. Es gab aber eine schöne Kunstledertasche dazu.

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Das Gerät ist ein 7″-Clone und läuft auf Android 1.7.4. Das größte Manko ist der alberne Arbeitsspeicher, der dazu führt, dass das Gerät nach Ausführung einiger Anwendungen böse in die Knie geht und auch größere Filmdateien nicht mehr abzuspielen bereit ist. Außerdem hält der Akku maximal 2:40 h, was schlicht zu wenig ist. Aber immerhin konnte ich dadurch ein paar Dinge herausfinden, die für den Kauf meines RICHTIGEN Tablets von Bedeutung sind.

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Da wäre zum einen Android als Betriebssystem, mit dem ich vorher nie konfrontiert worden bin (mein aktuelles Smartphone, das Nokia n97, läuft auf Symbian, und vorher hatte ich nur Windoofs). Ich komme mit Android offenbar gut zurecht und habe keine grundsätzlichen Einwände vorzubringen. Da wäre zum zweiten die Größe des pads. Wie man unschwer erkennen kann, sind 7″ hart an der Grenze. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei einigen Anwendungen - etwa beim Schreiben längerer Emails oder beim Betrachten hochwertiger SF-Filme - bei 7″ nicht irgendwann zuviel kriege. Ich vermute daher, dass ich eigentlich mehr der 10″-Fraktion zuzurechnen bin (wodurch das Galaxy Tape schon mal aus dem Raster fallen würde). Dagegen spricht aber, dass die 7″ natürlich viel schöner und leichter zu transportieren sind. Zwei Seelen, ach, wohnen in meiner Brust. Mein Pfarrer in der KzSNSH würde natürlich sagen, ich solle gleich beide kaufen. Ah, ich höre wieder diese Stimmen, sie geben mir Befehle…

Ich halte Euch auf dem Laufenden…

Aug 25

Worum geht es?

Dieser Klassiker des alternative-history-Genres beschreibt eine Welt, in der die Türken Europa regiert haben und die Azteken und Inkas Amerika beherrschen, während in Afrika Mali und Ghana mächtige Großreiche sind. Ein abenteuerlustiger Brite macht sich auf den Weg nach Amerika, um sein Glück zu suchen, trifft dabei aber nicht immer die richtigen Entscheidungen.

Wie sieht das Buch aus?

Ich habe hier eine nicht so schöne ibooks-Ausgabe.

Wie ist der Stil?

Silverberg versucht sich ein wenig am Stil der Reiseliteratur des 19. Jahrhunderts, wenngleich ein wenig aufgehübscht. Der Roman ist deutlich an ein etwas jüngeres Publikum gerichtet, obgleich er hin und wieder recht blutig wird.

Was gefiel nicht so?

Das letztlich unbefriedigende Ende - es schreit alles nach Fortsetzung. Es sollte wohl mal eine Trilogie werden, leider hat Silverberg die beiden anderen Romane nie geschrieben (es gibt aber einige Kurzgeschichten im gleichen Setting).

Was gefiel?

Die intelligent konstruierte alternative Geschichte.

Zu empfehlen?

Ja, letztlich hat der Roman Spaß gemacht.

Aug 24

Unter www.zookland.de findet Ihr ab sofort die Website zum Zombie-Thriller von Bill Swears, die künftig regelmäßig aktualisiert wird (Bill hat mir einiges an Material zur Verfügung gestellt). Das Wichtigste ist aber erstmal, dass eine erste Leseprobe von “Zookland” als pdf-Datei zum Download bereit steht. Schaut doch mal rein!

Aug 23

Es gibt ja Autorenkollegen, die fanden es immer sehr wichtig, einen eigenen Eintrag bei Wikipedia zu haben. Einige haben sich sogar entblödet, ihn selbst zu schreiben. Ich habe da schön die Finger von gelassen, so wichtig nehme ich mich nämlich nicht. Nun aber hat jemand anders gemeint, der van den Boom sei berühmt genug für einen Eintrag (wie lange der online bleiben wird, will ich aber mal nicht schätzen). Ich fühle mich also irgendwie gebauchpinselt, auch, wenn die meisten Angaben zu meiner nicht-schriftstellerischen Arbeit nicht korrekt sind (ich habe nie als Projektmanager in Afrika gearbeitet - ich bin immer “nur” Evaluator gewesen). Und in Saarbrücken lehre ich auch nicht mehr, denn hier hat man die Politikwissenschaft vor einigen Jahren abgeschafft (ich lehre in Münster). Aber trotzdem - ganz lustig. Noch mehr, was man per Google über mich herausfinden kann. So wird man zum gläsernen Dirk…

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