Feb 21

Ich habe mal etwas darüber nachgedacht, warum ich an manchen Tagen, selbst, wenn ich Zeit habe, es nicht schaffe, an meinem jeweils aktuellen Romanmanuskript weiter zu arbeiten. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass mich möglicherweise zu einem solchen Zeitpunkt das Thema bzw. die Stelle, an der ich gerade bin, schlicht langweilt oder ich nicht in der Stimmung dafür bin. Wie kann es mir also gelingen, die Zeit trotzdem zu nutzen, ohne sie sinnlos verstreichen zu lassen?
Ich habe daraus folgernd letzte Woche beschlossen, meine Arbeitsweise zu ändern und künftig an fünf Romanprojekten parallel zu arbeiten. Dies sollte dazu führen, dass ich zumindest bei einem der fünf Manuskripte genug Enthusiasmus aufbringen werde, daran weiter zu schreiben, wenn ich Zeit dazu habe. Mein Idealziel ist sogar, an mindestens zweien davon jeden Tag ein wenig voranzukommen. Mit etwas Durchhaltevermögen darf ich dann der geneigten Verlegerwelt - in Person von Guido Latz, denke ich - Ende des Jahres fünf fertige Manuskripte vorlegen, aus denen er sich dann etwas aussuchen kann.
Mal gucken, ob das funktioniert oder in einer großen Katastrophe endet.

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