Feb 15

Die gestrige Nachricht vom Tode des deutschen Phantastik-Autors Werner K. Giesa kam, ehrlich gesagt, nicht überraschend. Werner war schon lange schwer krank und nach dem Tode seiner Frau Heike 2005 hatte ihn zusehends der Lebenswille verlassen, was er auch immer wieder öffentlich zugab. Im letzten Jahr ging es ihm zusehends schlechter, ich persönlich möchte sein Dahinscheiden als Erlösung ansehen wollen. Werners Erbe liegt in seinen Romanen, vor allem seine “Mythor”-Romane habe ich immer mit großer Freude gelesen. Darüber hinaus ist sein Name sicher untrennbar mit “Professor Zamorra” verbunden. Ich habe daher die “Ehre”, offenbar der letzte Autor zu sein, mit dem Werner zusammen einen Roman verfasst hat, eben für PZ. Ich hätte mir gewünscht, dass es nach mir noch andere gegeben hätte.

Werner K. Giesa gehört zur deutschen Phantastik-Szene, und das auch weiterhin, ob tot oder lebendig. Er ist da, so lange in irgendwelchen Regalen seiner Leser und Fans seine Werke ruhen und immer wieder hervorgeholt werden. Ich bin also gar nicht so traurig. Ihm geht es jetzt besser als vorher, und wir haben noch eine Menge zu genießen, was er hier zurückgelassen hat. Hört sich wie ein guter Deal für mich an.

2 Responses

  1. dirk.vdboom Says:

    Nachtrag: wie mir Manfred H. Rueckert gerade mitteilte, war ich nicht der letzte Autor, sondern er, der Roman ist nur noch nicht erschienen.

  2. vanDyrk's Blog Says:

    Werner Kurt Giesa ist tot

    Wie ich heute lesen mußte, ist gestern am 14.02.2008 der Schriftsteller Werner Kurt Giesa im Alter von nur 53 Jahren verstorben. Diese Nachricht hat mich schon geschockt, lese ich doch schon von Kindesbeinen an seine Romane. Seine fantasievollen Gesch…

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