Dez 30

Worum geht es?

Die Graken, interdimensionale Kollektivwesen, erobern die Allianz Freier Welten und scheinen unaufhaltsam.

Wie sieht das Buch aus?

Ein typisches Heyne-TB mit einem einfallslosen Cover.

Wie ist der Stil?

Ich mag Brandhorsts Schreibe, so lange er nicht ins Schwurbeln kommt (wie im zweiten Band der ersten Kantaki-Trilogie). Diese Gefahr besteht bei “Feuervögel” nicht, der Roman ist sauber geschrieben, spannend, geradlinig, sehr lesbar. Nur die Continuity hat den Autor bisweilen verlassen (aus dem “fatalen Traum” wird z. B. irgendwann zwischendurch der “falsche Traum” und wieder zurück).

Was gefiel?

Brandhorsts Future History gewinnt zunehmend an Konturen und er spinnt einfach ein spannendes Garn.

Was gefiel nicht so?

Die Dreistigkeit, mit der er die Prüfungsszene aus “Dune” - die mit dem “Steck-die-Hand-in-den-Kasten, Paul” - geklaut hat. Nur hier heißt er Dominik. Ich musste das zweimal lesen und konnte es immer noch nicht glauben. Das muss doch nicht!

Ist der Roman zu empfehlen?

Aber ja doch, die Folgebände stehen auf meiner Wunschliste.

Jetzt auf dem Nachttisch: “The Risen Empire” von Scott Westerfeld 

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